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Graubünden gegen Olympische Winterspiele

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Apr 182017
 
Zuletzt geändert am 19.06.2017 @ 12:00
Vorbemerkung: Mit diesem Beitrag möchte ich vorläufig die Arbeit an der Webseite abschließen, an der ich gemeinsam mit dem Netzwerk NOlympia sieben Jahre gearbeitet habe. Aktualisierungen erfolgen bei Bedarf. Der weitere Weg scheint klar: Der globale Sportkonzern IOC mit dem Oligarchen Thomas Bach an der Spitze hat den Weltsport offensichtlich fest im Griff. Die Förderung undemokratischer Prozesse im Sport („Sportdemokratur“) wird sich noch verstärken, die Tendenz zur Vergabe von Sportereignissen an autoritäre Regime wird weiter anhalten. Damit verschärfen sich auch die Dopingprobleme. Falls dies so weitergeht, werden auch Korruption und Schiebungen im Milliarden-Business Sport weiter zunehmen. Es gäbe zu NOlympia ... weiterlesen >>
Dez 122016
 
Zuletzt geändert am 23.06.2017 @ 16:41
12.12.2016, aktualisiert 23.6.2017 Zum Thema Russlands Staatsdoping-System: zum McLaren-Report 1: hier; Dopingnation Russland in Rio 2016: Ja oder Nein? (20.6.2016; aktualisiert 25.10.2016); System-Doping Russland (II): Laborchef von Sotschi 2014 packt aus (13.5.2016, aktualisiert 26.11.2016); IAAF-Doping, System-Doping Russland und Fortgang (13.11.2015, aktualisiert 7.12.2016) – Vor der Pressekonferenz von Richard McLaren in London am 9.12.2016 Jens Weinreich in spiegelonline: „Der Rechtsprofessor McLaren ermittelt im Auftrag der Welt-Anti-Doping-Agentur Wada. Er gehörte bereits der ersten Wada-Kommission an, die vor einem Jahr einen spektakulären Bericht über das staatlich orchestrierte Doping in Russland veröffentlichte. McLaren recherchierte weiter, unterstützt von Kriminalisten, und legte im Juli 2016 den ... weiterlesen >>
Aug 082016
 
Zuletzt geändert am 22.05.2017 @ 12:31
8.8.2016, aktualisiert 22.5.2017 „Rio 2016 und Doping“ schließt nahtlos an Russland in Rio 2016: Ja oder Nein? und an die Berichte über  das staatliche russische Doping-System an. (Anmerkung: Cas = Internationaler Sportgerichtshof in Lausanne; Schreibweise Witalij Mutko wurde vereinheitlicht). Vergleiche auch im Kritischen Olympischen Lexikon: Hickey, Pat Doper mit Rio-2016-Medaillen (ohne Dunkelziffer und Anspruch auf Vollständigkeit): Nijat Rachimow, Kasachstan, Gewichtheben: Goldmedaille (zweijährige Dopingsperre; Ausschluss der kasachischen Gewichtheber sportjuristisch nicht vor den Spielen abgeschlossen – bei 27 Dopingfällen seit 2012); Sukanya Srisurat, Thailand, Gewichtheben, Goldmedaille 2016 (zweijährige Dopingsperre); Majlinda Kelmeni, Kosovo, Judo: Goldmedaille (Verweigerung von Dopingtest im Juni 2016 bei Olympiavorbereitung); ... weiterlesen >>
Jun 202016
 
Zuletzt geändert am 25.10.2016 @ 13:54
20.6.2016, aktualisiert 25.10.2016 Folgt ab 8.8.2018 unter: Rio 2016 und Doping Vergleiche auch: Laborchef von Sotschi 2014 packt aus; Die Wada-Untersuchung; Hickey, Pat Wetten dass … die russischen Sportler in Rio 2016 dabei sein werden? schrieb ich Mitte Juni 2016. Schon sind sie seit 24.7.2016 dabei. Leider hat niemand gegen mich gewettet… Es ist doch interessant, was den Sport-Spezln Wladimir Putin und Witalij Mutko, Thomas Bach und Sebastian Coe alles eingefallen ist – und noch einfallen wird, um die russischen Sportler KOMPLETT in Rio 2016 antreten zu lassen. IOC-Präsident Thomas Bach hatte seinen privaten „Olympic Summit“ am 21.6.2106 tagen lassen: ... weiterlesen >>
Jun 162016
 
Zuletzt geändert am 22.06.2017 @ 10:32
16.6.2016, aktualisiert 22.6.2017 Zur Definition – „Mit dem Begriff ‚Hooligans‘ werden meist junge Männer bezeichnet, die sich in Gruppen im Umfeld von Fußballspielen oder anderen Großereignissen Schlägereien mit rivalisierenden Gruppen oder auch mit Sicherheitskräften wie der Polizei liefern. (…) Die Hooligan-Bewegung stammt ursprünglich aus England und hat sich schnell ausgebreitet. In den 1950er und 1960er Jahren war dieses Rowdytum in Großbritannien auch bei Tanzveranstaltungen in Großstädten weit verbreitet. (…) Wie der Name zur Bezeichnung für Rowdys wurde, gilt als ungesichert. Häufig genannt wird eine fiktive irische Familie namens O’Hoolihan, die aufgrund ihrer Gewalttätigkeit Ende des 19. Jahrhunderts in einem Lied ... weiterlesen >>
Jun 042016
 
Zuletzt geändert am 21.06.2017 @ 16:40
4.6.2016, aktualisiert 21.6.2017 Gianni Infantino wurde am 26.2.2016 als Fifa-Präsident und Blatters Nachfolger gewählt. In kürzester Zeit entpuppte sich der frühere Uefa-Generalsekretär von Michel Platini (inzwischen auf Jahre von der Fifa gesperrt) als „würdiger“ Nachfolger von Sepp Blatter. Oder wie Thomas Kistner in der SZ anlässlich des Fifa-Kongresses im Mai 2017 in Bahrain schrieb: „Sepp Blatter light. So ist der Schweizer Gianni Infantino oft genannt worden, seit er vor gut einem Jahr das Präsidentenamt im Fußball-Weltverband Fifa übernommen hat. Inzwischen stellt sich die Frage, ob dem 47-Jährigen diese Bezeichnung noch gerecht wird. (…) Schon geklärt ist hingegen, welcher Part Sepp ... weiterlesen >>
Mai 132016
 
Zuletzt geändert am 13.11.2016 @ 17:38
13.5.2016; aktualisiert 13.11.2016 Vergleiche auch: Doping Russland (I): IAAF und russisches Staatsdoping; Doping Russland (II): Der Wada-Report Dr. Grigorij Rodtschenkow (Schreibweise vereinheitlicht nach deutscher Presse; engl.: Grigory Rodchenkov), arbeitete seit 1985 im Moskauer Anti-Doping-Zentrum und war seit 2005 Leiter des offiziellen Moskauer Doping-Kontrolllabors. Er war einer der weltweit anerkannten Experten für leistungssteigernde Mittel. Noch im Oktober 2015 besuchte er ein Anti-Doping-Symposium in den USA. Im November 2015 musste er zurücktreten. Im Januar 2016 floh Rodtschenkow nach Los Angeles. Zwei seiner Mitarbeiter starben im Februar „überraschend“ in Russland: Wjacheslaw Sinew, der Gründer des Moskauer Labors, am 3.2.2016 und Nikita Kamajew am ... weiterlesen >>
Apr 092016
 
Zuletzt geändert am 05.06.2016 @ 11:11
9.4.2016, aktualisiert 5.6.2016 Die Süddeutsche Zeitung sowie weltweit viele andere Medien veröffentlichten Anfang April 2016 Hintergründe und Analysen zu den „Panama Papers“, die der SZ 2015 anonym zugespielt und über Briefkastenfirmen (mit sogenannten Offshore-Konten) der Kanzlei Mossack Fonseca aus Panama Auskunft gibt. Zu den Gründern der Kanzlei: Ramón Fonseca war Berater von Panamas Präsident Juan Carlos Varela im Ministerrang und geschäftsführender Vorsitzender der Regierungspartei Panamenista. „Jürgen Mossack, geboren 1948 in Fürth als Sohn eines früheren SS-Mitglieds, war mit seinen Eltern nach Panama ausgewandert, studierte Jura und gründete 1977 die Jürgen Mossack Lawform“ (Burghard 14.4.2016). Mossack Fonseca reüssierte unter dem Diktator ... weiterlesen >>
Feb 262016
 
Zuletzt geändert am 02.06.2016 @ 12:48
26.2.2016, aktualisiert 2.6.2016 Der Fifa- und der Uefa-Präsident werden gesperrt Der seit 1998 amtierende Fifa-Präsident Sepp Blatter wurde Fifa-intern auf zunächst acht, dann am 24.2.2016 von der Fifa Berufungskommission sechs Jahre gesperrt, dito Uefa-Präsident Michel Platini (DPA, Fifa reduziert Blatters Strafe, in SZ 25.2.2016). Die denkwürdige Begründung der Berufungskommission: „Die Aktivitäten und die Dienste, die beide der Fifa, Uefa und dem Fußball im Allgemeinen über die Jahre erwiesen haben, verdienen eine angemessene Beachtung“  (Ebenda). Von der Fifa-Präsidentenwahl am 26.2.2016 wird keine große Änderung oder Neuausrichtung zu erwarten sein. Der Kandidat Salman Al Khalifa aus Bahrain, Mitglied der Herrscherfamilie, half mit, ... weiterlesen >>
Jan 222016
 
Zuletzt geändert am 07.07.2016 @ 16:50
22.1.2016, aktualisiert 7.7.2016 Siehe auch: Motorsport in der Bahrain-Diktatur; Fifa-Präsidentenwahl 26.2.2016 Vorgeschichte 2011 Das Königreich Bahrain ist ein Inselstaat mit rund 750 Quadratkilometern im Persischen Golf. Es hat eine schiitische Mehrheit von 70 Prozent, wird aber von einer sunnitischen Herrscherfamilie regiert. Die Hälfte der 1,3 Millionen Einwohner sind Bahrainer, die anderen “hochbezahlte Ausländer und asiatische Billig-Gastarbeiter” (Brümmer, Avenarius 21.4.2012; Salloum 2.11.2014). Im März 2011 gab es Massenproteste gegen die Unterdrückung der Schiiten mit “mehr als 40 Toten, Massenverhaftungen, Folterungen und der Entlassung von Regimekritikern” (Formel 1 fährt in Bahrain, in SZ 14.4.2012). Andere Quellen gehen von über 80 Toten aus ... weiterlesen >>
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