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Graubünden gegen Olympische Winterspiele

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Nov 202014
 
Zuletzt geändert am 19.09.2017 @ 13:40
20.11.2014, aktualisiert 19.9.2017 Intro Auslöser für diese „Reform“ war unter anderem der Rückgang der Bewerber für Olympische Winterspiele. Von ursprünglich neun wurden in Graubünden, München und Krakau die Bewerbungen 2022 abgewählt. Barcelona, Stockholm, Lviv/Lemberg und Oslo zogen zurück. Übriggeblieben sind zwei Diktaturen: Kasachstan mit Almaty und China mit Peking. Dazu kommt die abschreckende 50-Milliarden-Dollar-Party in Sotschi: Das IOC „hat wegen ihres Gebarens ein miserables Image, ihr Premiumprodukt Olympische Spiele ist spätestens seit der Schwarzmeer-Sause von Wladimir Putin in Sotschi im Februar schwer angeknockt“ (Aumüller, Kistner 19.11.2014). – „Bach braucht Olympia-Begeisterung in demokratischen Ländern, nachdem er die hehren olympischen Werte im ... weiterlesen >>
Nov 162014
 
Zuletzt geändert am 22.11.2014 @ 11:24
16.11.2014, aktualisiert 23.11.2014 Die Fifa-Ethikkommission war nicht unabhängigDie Fifa-Ethikkommission mit dem deutschen Vorsitzenden Hans Joachim Eckert (im Zivilberuf Richter am Landgericht) kam am 13.11.2014 zu dem Schluss, dass bei der Vergabe der Fußball-WM 2022 an Katar keine Korruption im Spiel war (Statement of the Chairman of the Adjudicatory Chamber of the FIFA Ethic Committee, 13.11.2014). „Es gab keine rechtsstaatlichen Ermittlungen, sondern nur Recherchen eines von der Fifa beauftragten und bezahlten Teams. Sechs Millionen Dollar sollen die Ermittlungen von Garcias Truppe gekostet haben“ (Weinreich, Jens, Ein peinliches Papier, in spiegelonline 13.11.2014). Nur bei der Vergabe 2018 an Russland gab es Merkwürdigkeiten: ... weiterlesen >>
Nov 012014
 
Zuletzt geändert am 03.12.2014 @ 13:43
30.11.14: SZ: Korruption bei WM-Vergaben: Kunstschätze für die feinen Herren SpOn: Fußball-WM 2022: Niersbach will Ultimatum für Katar Welt: Erst kommt der Fußball, dann die Politik 29.11.14: nolympia-hamburg.de: Hamburger Olympia-Bewerbung: Feuer & Flamme wird recycled 28.11.14: nolympia.de: Olympisches Abholzen für Pyeongchang 2018 sid: Japans NOK-Präsident reagiert zurückhaltend auf Sapporo 2026 WZ: Olympia-Reform: Durchbruch oder Rohrkrepierer? SZ: Gedenkort im Olympiadorf: Ein guter Kompromiss China Daily: Ski resort boss buys 35 aircraft 27.11.14: sid: Sapporo will Winterspiele 2026 AP: U.S. cities aim to keep bid costs down sport1.de: Wirbel um DOSB-Stiftung FAZ: Fifa-Korruptionsskandal: Ermittlungen gegen Beckenbauer SZ: Radrennen in München: Auf den ... weiterlesen >>
Okt 122014
 
Zuletzt geändert am 15.10.2014 @ 16:23
12.10.2014, aktualisiert 15.10.2014 Vergleiche auch im Kritischen Olympischen Lexikon: Motor-Sport Das „Erbe“ der Olympischen Spiele Sotschi 2014Christoph Geiler zieht in der Schweizer TagesWoche Bilanz: „Kaum war das Olympische Feuer erloschen, da konnten und wollten sich die Sportler, Funktionäre und vor allem auch die russischen Olympia-Verantwortlichen nicht mehr für weitere Wettkämpfe in Sotschi erwärmen. Schon im Jahr eins nach den Winterspielen bleiben die meisten olympischen Sportstätten verwaist. (…) Skifahrer, Biathleten, Skispringer, Snowboarder, Langläufer, Freestyler, Eisschnellläufer, sie alle machen mit ihren Weltcups einen weiten Bogen um die Olympiastadt. Und es deutet auch nichts darauf hin, dass Sotschi in naher Zukunft Aufnahme in ... weiterlesen >>
Okt 022014
 
Zuletzt geändert am 03.11.2014 @ 12:38
2.10.2014, aktualisiert 3.11.2014 Der RückzugAm 1.10.2014 zog die norwegische Premierministerin Erna Solberg (Konservative Partei) dann die Bewerbung um Olympische Winterspiele 2022 zurück. Solberg sagte: „Die Unterstützung im Volk war einfach zu gering“ (Oslos Bewerbung ist gescheitert, in spiegelonline 1.10.2014). – „Am Mittwoch entschied sich die Regierung um Ministerpräsidentin Erna Solberg dagegen, die für eine Bewerbung nötige Summe an Staatsgarantien von mindestens 24,9 Milliarden Kronen (3,04 Milliarden Euro) bereitzustellen“ (Aus für Oslo, in sueddeutsche.de 1.10.2014). Und das, obwohl im Vorfeld der geplanten Abstimmung über die Defizitgarantie in der zweiten Oktoberhälfte das Budget der Bewerbung um Olympische Winterspiele in Oslo 2022 bereits ... weiterlesen >>
Okt 012014
 
Zuletzt geändert am 03.12.2014 @ 13:32
31.10.14: FAZ: Proteste gegen Golf in Rio: Lieber Tiere als Tiger Woods NBC: Norway sports organization proposes Norway-Sweden 2026 Olympics SZ: Ministerin setzt Uni Freiburg unter Druck Tagesspiegel: Rätselraten nach Rauswurf des Stadionchefs 30.10.14: SZ: Träume in der Parallelwelt Zeit online: Olympia-Bewerbung: Geschäft statt Geschenk nolympia-hamburg.de: L’Allemagne 0 points – warum Deutschland 2024 chancenlos ist TA: Gegenwind für Olympia rbb: Berlins Sportbund-Chef Böger fordert Transparenz vom IOC dpa: Berlins Sportchef räumt «Vorbehalte gegenüber IOC» ein FAZ: Fifa: Unter Beschuss aus Brüssel FAZ: Macht ohne Verantwortung – Blatters Spiel DIE ZEIT: Verschleppt und sabotiert Evaluierungskommission Freiburger Sportmedizin: Universität Freiburg gefährdet Aufklärung ... weiterlesen >>
Sep 302014
 
Zuletzt geändert am 01.10.2014 @ 11:50
30.9.2014 Geringfügige ÄnderungenAm 16.9.2014 schrieben Christophe Dubi, Olympic Games Executive Director und Howard Stupp, Director of Legal Affairs, an die drei Bewerber um die Olympischen Winterspiele 2022 (Oslo, Almaty und Peking) einen Brief, indem sie die Vertragsänderungen im Host City Contract (HCC) priesen. Wenn man den Host City Contract 2022 mit dem Host City Contract 2018 vergleicht, bleibt aber bis auf wenige kleine Änderungen kaum etwas übrig von den versprochenen Verbesserungen für die Austragungsorte: – Die Präambel beinhaltet nun den Satz: „Jede Form von Diskriminierung eines Landes oder einer Person aufgrund von Rasse, Religion, Politik, Geschlecht oder aus anderen Gründen ist ... weiterlesen >>
Sep 212014
 
Zuletzt geändert am 19.03.2015 @ 16:57
21.9.2014, aktualisiert 19.3.2015 1 Vorgeschichte: Fußball-EM 2024Auf dem DFB-Bundestag am 24. Oktober 2013 in Nürnberg gab DFB-Präsident Wolfgang Niersbach bekannt, dass sich der DFB um die Fußball-EM 2024 bewerben wird. Uefa-Präsident Michel Platini war anwesend und sagte: „Ich habe die Botschaft verstanden. Aber ich bin wie der IOC-Präsident neutral“ (Ashelm 24.10.2013). „Zufällig“ war auch IOC-Präsident Thomas Bach anwesend und wünschte dem DFB „viel Erfolg“ für die EM 2024 (Ebenda; Hervorhebung WZ).Am 19.9.2014 äußerte der Präsident des englischen Fußball-Verbandes, Greg Dykenun, in einem Interview: „Ich denke, wenn wir das Finale 2020 erhalten, ist es unwahrscheinlich, dass uns auch 2024 zugeteilt würde“ ... weiterlesen >>
Sep 182014
 
Zuletzt geändert am 22.12.2014 @ 9:33
18.9.2014, aktualisiert 25.9.2014 1) Unverständlicher BewerbungsunmutUnverständlicherweise sind Bewerbungen um Olympische Spiele derzeit unbeliebt. Bei der Bewerbung um Olympische Winterspiele 2022 haben die Bevölkerungen von Graubünden, von München (mit Garmisch-Partenkirchen und den Landkreisen Berchtesgaden und Traunstein am 10.11.2013), von Stockholm und von Krakau dankend abgelehnt.Nun geht der olympische Ärger weiter. Die Berliner Bündnisgrünen in Friedrichshain-Kreuzberg lehnen eine Olympia-Bewerbung Berlin 2024 ab und werden einen entsprechenden Antrag am 11.10.2014 auf dem Grünen Landesparteitag einbringen. Aus dem Antrag: “Die LDK möge beschließen: Bündnis 90/Die Grünen Berlin lehnen eine Bewerbung Berlins um die Austragung Olympischer Sommerspiele in Berlin 2024 oder 2028 ab. Wir werden ... weiterlesen >>
Sep 102014
 
Zuletzt geändert am 24.09.2014 @ 9:52
Gericht entscheidet gegen Natur: Baustopp am Sudelfeld abgelehnt Aktualisiert am 24.9.2014 Am 19.8.2014 hat der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (VGH) – wie schon so oft in den letzten Jahrzehnten – gegen den Naturschutz entschieden. Der VGH wies die Beschwerde des Deutschen Alpenvereins (DAV) und des Bund Naturschutz (BN )gegen den Gerichtsentscheid vom 3.6.2014 zurück. BN und DAV klagen mit Unterstützung von CIPRA Deutschland, Verein zum Schutz der Bergwelt, Mountain Wilderness, NaturFreunde Deutschland und Gesellschaft für ökologische Forschung gegen den Ausbau der größten Beschneiungsanlage in Bayern und forderten einen Baustopp. Denn trotz der Klage wurde weiter gebaut – der Baustopp wurde vom VGH abgelehnt. BN und DAV hatten gegen diese Entscheidung ... weiterlesen >>
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