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Graubünden gegen Olympische Winterspiele

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Wolfgang Zängl

Sep 272011
 
Zuletzt geändert am 30.08.2013 @ 14:22
27.9.2011 *Ein klares „Nein“ zu einer weiteren Olympiabewerbung Münchens!* Wie der Münchner Merkur online berichtet, hat der Deutsche Olympische Sportbund-Präsident Thomas Bach am Montag, dem 26.09.2011, eine deutliche Absichtserklärung für eine zweite Bewerbung Münchens für die Olympischen Winterspiele abgegeben. Nur den Zeitpunkt ließ der Präsident des DOSBDeutscher Olympischer Sportbund offen. Auch Oberbürgermeister Christian Ude, SPD, äußerte sich bei der Verleihung der Medaille [...]
Sep 082011
 
Zuletzt geändert am 17.11.2011 @ 14:56
7.9.2011, aktualisiert 20.10.2011 Der Neubau der Großen Sprungschanze wurde mit 9,97 Millionen Euro kalkuliert worden: Die Sondermittel von Bund und Land betrugen – auf dieser Kalkulation beruhend – je 1,7 Millionen Euro, Markt GaP, Skiclub Partenkirchen (1,5 Millionen) und ein Sponsor sollten 6,57 Millionen Euro beitragen. Der Bau wurde Ende 2007 abgeschlossen (vergleiche hier). Seit Oktober 2008 kursierte das Gerücht einer erhöhten Bausumme von 17,3 Millionen Euro, die von Bürgermeister Thomas Schmid (CSB) heftig dementiert wurden: „Wir sind weit weg von den Zahlen“ (merkur-online.de 6.9.2011). Jetzt, im August 2011, vier Jahre nach Fertigstellung, wurde endlich vom Rathaus auf Anfrage des ... weiterlesen >>
Sep 052011
 
Zuletzt geändert am 14.06.2014 @ 11:23
Wolfgang Zängl 5.9.2011, aktualisiert 16.6.2013 “Zuerst kommt das Fressen, dann die Moral.” Bertolt Brecht Atomenergie für den Sport Im Jahr 2014 kommt die Fifa–Fußball-WM nach Brasilien, und im Jahr 2016 werden die Olympischen Sommerspiele in Rio de Janeiro ausgetragen. Über 100 Milliarden Dollar will Brasilien für beide Sport-Großevents investieren (Burghardt 13.7.2010). Das sind Unsummen an sinnlos investiertem, verlorenem Geld in einem Land mit katastrophaler Armut. Die immensen Stromkapazitäten, bzw. die Stromspitzen, die direkt und indirekt für die Fußball-WM 2014 und die Olympischen Sommerspiele 2016 benötigt werden, sollen laut offiziellen brasilianischen Angaben aus zwei zusätzlichen Quellen kommen: dem dritten AKW-Block Angra ... weiterlesen >>
Aug 072011
 
Zuletzt geändert am 21.11.2011 @ 20:56
Wolfgang Zängl 7.8.2011, aktualisiert 21.11.2011 Vorbemerkung Schon im 20., aber erst recht im 21. Jahrhundert gelten Sport-Prestigebauten wie Fußball-Arenen oder Olympiastadien als Symbole für Bedeutung, Macht, Wachstum, für Geld – und für Schulden. Sie werden von weltberühmten Architekten entworfen, deren Reputation mit solch gigantomanen Sportbauten – den sogenannten „kühnsten Bauten der Gegenwart“ – wächst. Oder mit den Worten von Enthusiasten ausgedrückt: „Es ist nur recht und billig zu sagen, dass die atemberaubenden skulpturalen Stadien des 21. Jahrhunderts die Äquivalente der mittelalterlichen Kathedralen darstellen“ (Gaines, Jäger S. 103). Dieser Vergleich ist typisch für die Hybris von Medien und Industrie gegenüber Sport-Großbauten. ... weiterlesen >>
Jul 262011
 
Zuletzt geändert am 15.07.2012 @ 11:05
Motorsport-Events im Olympiastadion 26.7.2011, aktualisiert 3.10.2011 München als offizieller Klimaschützer Am 17.7.2011 gab die Landeshauptstadt München die Pressemitteilung heraus: „München ist seit 15 Jahren Mitglied im Klimabündnis e.V.“ Dieses tritt für den Erhalt der Erdatmosphäre ein, „die in diesem weltumspannenden Bündnis die gemeinsame Sorge um die Entwicklung des Weltklimas verbindet… Das Klimabündnis entfaltet zahlreiche Aktivitäten, … in denen der lokale Klimaschutz thematisiert und gefördert wird“ (PM 17.7.2011). Einer der sieben Mitglieder des internationalen Vorstandes ist der Münchner Referent für Gesundheit und Umwelt, Joachim Lorenz. Anscheinend verfolgt er die Aktivitäten der Münchner Olympiapark GMBH nicht. In deren Aufsichtsrat sitzen zehn Stadträte, ... weiterlesen >>
Jul 112011
 
Zuletzt geändert am 08.02.2013 @ 10:07
11.7.2011, aktualisiert 28.7.2011 Wer wusste was? Es war eine „brutale Niederlage“, wie es der ehemalige IOC-Vizepräsident Richard Pound nannte: 63 IOC-Stimmen für Pyeongchang zu 25 IOC-Stimmen für München 2018. Nur der bayerische Ministerpräsident und der Münchner OB waren überrascht. Vermutlich wussten die DOSB-Oberen längst, wie es ausgeht. Und die Bundeskanzlerin tat sich die Reise erst gar nicht an. Vorgewarnt? Unter den IOC-Mitgliedern herrschte Verwunderung „nur darüber, dass die Münchner so verwundert waren. ‚Pyeongchang war klar, mich hat nur das klare Votum überrascht‘, sagte Gunilla Lindberg… Auch für Gian-Franco Kasper war die Sache ‚völlig klar'“ (Kistner, Thomas, „München soll 2022 wiederkommen“, ... weiterlesen >>
Jun 302011
 
Zuletzt geändert am 13.09.2011 @ 11:20
Am 27.6.2011 wurde das Gutachten von Prof. Manssen zum Host City Vertrag auf einer Pressekonferenz von GÖF und NOlympia vorgestellt. Ein Ergebnis des Gutachtens war, dass im Fall eines Zuschlags München 2018 die Unterschrift des Oberbürgermeisters nicht rechtswirksam sein kann. Am selben Tag schrieb der Landtagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen, Ludwig Hartmann, seinen fünften Brief an den IOC-Präsidenten Jacques Rogge (englische Version) und sandte ihm das Gutachten von Prof. Manssen in englisch sowie einen Brief an die 107 IOC-Mitglieder mit der englischen Kurzfassung. Außerdem sandte Hartmann das Gutachten mit einem Begleitbrief an die Regierung von Oberbayern als Aufsichtsbehörde der Landeshauptstadt ... weiterlesen >>
Jun 222011
 
Zuletzt geändert am 24.06.2011 @ 11:02
Am Montag, 27. Juni 2011 um 11 Uhr werden die Gesellschaft für ökologische Forschung (GÖF) und Vertreter von NOlympia im Ratskeller, Münchner Rathaus, Prälatenstüberl ein juristisches Gutachten von Prof. Gerrit Manssen, Universität Regensburg, Fakultät für Rechtswissenschaft, Lehrstuhl für Öffentliches Recht, insbesondere Verwaltungsrecht, zum Host City Contract vorstellen. Neben Prof. Dr. Manssen sind anwesend: Dr. Wolfgang Zängl (GÖF), MdL Ludwig Hartmann, Sprecher von NOlympia; Axel Doering, Bund-Naturschutz-Vorsitzender in Garmisch-Partenkirchen und Initiator des dortigen Bürgerentscheids, Christian Hierneis, Vorsitzender der Kreisgruppe München des BN und Verfasser der Stellungnahme zum Bid Book sowie Sylvia Hamberger, Gesellschaft für ökologische Forschung. Weiterlesen zur Presseankündigung ... weiterlesen >>
Jun 202011
 
Zuletzt geändert am 13.09.2011 @ 11:18
Wolfgang Zängl 20.6.2011, aktualisiert 3.8.2011 Vorbemerkung: Dieser Beitrag ist ein Stichwort aus meinem „Kritischen Olympischen Lexikon“, das derzeit etwa 100 Begriffe umfasst. Was sind Eliteschulen des Sports? Die Eliteschulen des Sports wurden in Deutschland Anfang der neunziger Jahre eingeführt – nicht zufällig kurz nach der Wiedervereinigung: Sie sind quasi ein Nachfolge-Produkt des ehemaligen DDR-Sportsystems: „Die meisten Nachfolgeeinrichtungen der Kinder- und Jugendsportschulen der DDR besitzen heutzutage den Status einer ‚Eliteschule des Sports’“ (Wikipedia). Die Standorte der Eliteschulen des Sports im Osten sind u. a. Berlin, Altenberg, Chemnitz, Dresden, Erfurt, Frankfurt/Oder, Halle, Jena, Klingenthal, Leipzig, Magdeburg, Neubrandenburg, Oberhof, Oberwiesenthal, Potsdam, Rostock, Schwerin,
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Jun 012011
 
Zuletzt geändert am 13.09.2011 @ 11:25
Wolfgang Zängl 1.6.2011, aktualisiert 7.6.2011 1) Der Antrag Am 11.5.2011 stellten die Fraktionen von CDU/CSU und FDP folgenden Antrag im Deutschen Bundestag: Klima- und Umweltschutz im und durch den Sport stärken – Für eine verantwortungsvolle Sportentwicklung in Deutschland Daraus sollen einige Punkte kurz skizziert werden. Wie schon in meinen Beitrag „Vom Naturschutz zum Natursport“ geschildert, wird auch hier Sport mit Natursport gleichgesetzt: „Auch der Natursport ist nicht gleich belastender Umweltfaktor“ (Antrag S. 2). Lobend erwähnt wird der „12. Sportbericht der Bundesregierung“ (den ich demnächst hier ausführlich und kritisch vorstelle). Sport „kann als eine große Chance zur Förderung des Gedankens des ... weiterlesen >>
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