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Klümper, Armin

 
Zuletzt geändert am 02.04.2017 @ 16:07

Klümper, Armin, Universität Freiburg (*1935)
„Prof. Armin Klümper war Sportmediziner an der Universität Freiburg und jahrzehntelang Kollege von Prof. Joseph Keul. In den 60er und 70er Jahren fungierte er als Verbandsarzt des DLV, BDR, DJB, DRV, DSV, DFV. 1977 war er Mitglied der DLV-Anti-Doping-Kommission des DLV. In den 80er Jahren erhielt er ein eigenes Institut, die Sporttraumatologische Spezialambulanz an der Universität Freiburg“ (www.cycling4fans.de, Armin Klümper).

Klümper und Wildor Hollmann in Köln informierten Sportler und Politiker regelmäßig über den „Kenntnisstand” des Dopens. Die Hürdensprinterin Heidi Schüller berichtete, Anabolika seien gang und gäbe gewesen: „Bei den Werfern habe sie im Training gesehen, wie die Dosen herumgereicht wurden.” Das „Klima des Schweigens” rühre von einer Symbiose der Interessen, da viele Sportler später Jobs bei Sportausrüstern, Vereinen oder Verbänden bekämen (Herrmann 1.10.2011). Speerwerfer (und München-2018-Fan) Klaus Wolfermann will dagegen nichts mitbekommen haben: „Wenn ich der Einzige bin, der nichts mitbekommen hat, bin ich eben der Einzige” (Ebenda). Der ehemalige Sprinter Manfred Ommer gab schon 1977 vor dem Sportausschuss des Deutschen Bundestages zu Protokoll: „Es gibt in der näheren Umgebung des Athleten überhaupt keine Stelle, die ihm von Anabolika abrät” (Ebenda). „Auf die Frage, warum er Anabolika  genommen hatte, sagte Ommer: ‚Weil es alle machten’“ (Fischer 6.10.2011).

Klümper spritzte hunderte Sportler mit unbekannten Substanzen und 1984 den Radrennfahrer Gerhard Strittmatter mit Anabolika, der dann bei den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles wegen Dopingverdacht nicht starten durfte (Der Spiegel 37/7.9.1987). In Klümpers „Sporttraumatologischer Spezialambulanz“ waren fast 2400 Topathleten in Behandlung (Ebenda). „Bei Klümper ging die High Society ein und aus. Er kurierte Sportfunktionäre, Olympiamannschaften, Bundesliga-Fußballer, Scheichs, Minister, Erzbischöfe, Staatsanwälte,  Manager und Professoren. So etwas schafft Loyalitäten“ (Strepenick, Frey 30.10.2014).
Der frühere Präsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes, Helmut Digel, äußerte 2012: „Keul und sein Kollege, der Mediziner Armin Klümper, waren in der Familie des Sports anerkannte Partner. Klümper hat viele Funktionäre, Politiker und Manager behandelt. Die Kliniken in Freiburg waren Wallfahrtsorte. Die Konkurrenz zwischen Freiburg und Köln führte zwangsläufig zur Frage der Leistungssteigerung” (Hecker 21.11.2012).

Mit dem Verschwinden der eingangs erwähnten fünf Kisten mit Schriftverkehr von Keul sollte auch das Wirken von Armin Klümper verschwiegen werden, der die Sportmedizin in den 1970er und 80er Jahren in Verruf brachte: Denn seine Patientin seit 1981, die Leichtathletin Birgit Dressel, starb am 10.4.1987. „Zur Todesursache wurde ermittelt, dass Dressel seit 1981 Patientin des Freiburger Sportmediziners Professor Armin Klümper war und zuletzt in 16 Monaten etwa 400 Spritzen erhalten hatte. Dressel bekam das Anabolikum Stromba und nahm am Schluss die Höchstdosis von sechs Tabletten wöchentlich ein. Im Februar 1987 hatte ihr Klümper 15 verschiedene Arzneimittel gespritzt, darunter tierische Zellpräparate, die zu Dauerimmunreaktionen des Körpers führten” (Wikipedia). „In Dressels Körper wurde eine Vielzahl verschiedener Medikamente festgestellt. Darunter befanden sich unter anderem zwei Anabolikasubstanzen, Stromba und Megagrisevit. Dressel hatte Megagrisevit im März 1987 wenige Wochen vor ihrem Tod erstmals genommen und aufgrund von Hautreaktionen wieder abgesetzt, während sie das Anabolikum Stromba ungefähr seit Beginn 1986 konsumierte“ (Meier u. a., S. 11).

Klümper bestritt seine Mitwirkung: „Völliger Quatsch! Birgit und ich hatten eine Vertrauensbasis, von Doping wüsste ich. Wer so etwas behauptet, den nenne ich Aasgeier, der bekommt es mit mir zu tun“ (Bild, 13.4.1987, zitiert nach Meier u. a., S.  12). NOK-Präsident Daume erklärte zu Klümper im Zusammenhang mit dem Todesfall Dressel: „Er ist völlig unschuldig“ (Meier u. a., S. 14). Klümper klagte im übrigen nie gegen die Titelstory im Spiegel über den von ihm verursachten Leidensweg von Birgit Dressel (Der Spiegel 7.9.1987). Klümper gab zu, Dressel „aus medizinischen Gründen“ Anabolika verabreicht zu haben (tagesspiegel.de 10.4.2007). Nach Dressels Tod schrieb der Spiegel bereits 1987 sehr hellsichtig: „Genaugenommen sind Hochleistungssportler eine Division von Sportkrüppeln und Frühinvaliden (Spiegel 7.9.1987; Hervorhebung WZ).

In der Spiegel-Titelstory zu Dressel stand auch, dass nach einem Klümper-Spritzen-Marathon der Boden der Turnhalle „mit leeren Medikamentenschachteln, Ampullen und Einwegspritzen übersät ist… Kaum einer fragt, was der Professor injiziert, wie er die sogenannten Klümper-Cocktails, seine Mixtur aus Aminozucker, Pflanzenextrakten und Frischzellen, zusammenrührt“ (Ebenda, S 245).
Umgehgend eilte die Sportfamilier zu Hilfe: „Und als Klümper wieder mal am Boden war, angeknockt durch den Fall Dressel und im Griff des Finanzamts, das auf eine Millionenforderung pochte, da starteten Deutschlands Topathleten für ihn eine nie da gewesene Hilfsaktion. In der FAZ schalteten sie eine Anzeige ‚Für Professor Klümper‘, verurteilten darin „mit Unverständnis und Verärgerung“ die Angriffe bösartiger ‚Neider‘ auf den Arzt ihres Vertrauens und setzten klangvolle Namen darunter, auch die der Fußballprofis Hansi Müller, Wolfgang Overath und Stefan Engels. Noch spektakulärer war das finanzielle Engagement für den Arzt aus der Schwarzwald-Klinik. In seinen Erinnerungen erwähnt Klümper, dass ‚ganz vorne‘ die Fußballprofis Hansi Müller, Uli Hoeneß, Karl-Heinz Rummenigge und Paul Breitner ‚tief in die Tasche‘ gegriffen und ihr Geld durch den Turn-Weltmeister Eberhard Gienger hätten einsammeln lassen“ (Kelnberger, Kistner 5.3.2015).

Der damalige DLV-Präsident und strikte Dopinggegner Eberhard Munzert lehnte nach Dressels Tod Klümper als Olympiaarzt der Leichtathletik ab: Klümper fuhr daraufhin nicht als Olympiaarzt nach Seoul 1988 mit. Die Ablehnung Klümpers war dann einer der Gründe für Munzerts überraschenden Rücktritt am 14.8.1988 (Meier u. a., S. 13; cycling4fans.de, Armin Klümper, S. 4). 1989 war Klümper dann wieder DLV-Verbandsarzt.
Die Hürdenläuferin Birgit Hamann geriet 1997 unter Dopingverdacht und gab eine eidesstattliche Erklärung ab, dass sie von Klümper „in Freiburg zwischen 1994  und 1996 fünfmal das Wachstumshormon Genotropin und das Cortisonpräparat Delphimix intramuskulär gespritzt“ bekommen hat; ein Assistenzarzt von Klümper hatte die Mittel auf ihrer Patientenkarte entdeckt (Bohl 1.9.1997). Im Mai 1997 warnte dann der DLV in einem Rundschreiben seine A-Kader-Athleten davor, sich bei Klümper behandeln zu lassen (Bohl 1.9.1997). „Als Klümpers Ruf immer mehr mit Doping in Verbindung gebracht wurde, ging er nach Südafrika“ (tagesspiegel.de 10.4.2007; das war 1998).

Prof. Gerhard Treutlein von der Universität Heidelberg betonte im September 2011 beim Freiburger Internationalen Symposium „Sportmedizin und Doping in Europa“, „welch großen Anteil Unterlassungshandlungen durch Institutionen des Staates, des Gesundheitssystems und des autonomen Sports selbst bei der Entwicklung des westdeutschen Dopingproblems hatten… Ärztliches Doping von sportmedizinischen Außenseitern wie Armin Klümper war dauerhaft nur möglich, weil man ihn und andere Protagonisten trotz öffentlich demonstrierter Dopingneigung zugunsten des spitzensportlichen Erfolgs fast immer gewähren ließ“. Gleichzeitig erfolgte ein „weitgehendes Versagen der Kontrolle durch Geldgeber, durch Gesundheitssystem und durch den autonomen, organisierten Sport, der für sich selbst bis heute Selbstreinigungskraft reklamiert“ (Treutlein 14.9.2011).

Nachtrag September 2013 zur Studie „Doping in Deutschland“: Klümper hatte als Verbandsarzt für den Bund Deutscher Radfahrer schon 1976 einen „Grundplan“ mit exakter Anabolika-Dopinganleitung entworfen, darunter Megagrisevit und Deca-Durabolin. Anabolika wurden vom IOC bereits 1974 verboten (Hecker, Anno, Meutgens, Ralf, Rezepte vom Guru, in FAZ 27.9.2014).

Nachtrag Oktober 2014: Aus der Arbeit der Freiburger Paoli-Kommission. „Statt Mitte dieses Jahres ihre Arbeit abzuliefern, hörte sie (Paoli; WZ) sich den Bericht eines Landesbeamten an. Erstmals brach ein Insider der Landespolitik sein Schweigen. Er erzählte Hochbrisantes. Der Beamte gab nach Angaben der Kriminologin Auskunft „über die Rolle damaliger CDU-Landesregierungen, CDU-Minister, Angehöriger der Freiburger Staatsanwaltschaft sowie der Universitäts- und Klinikleitung“. Diese sollen sich in den achtziger Jahren schützend vor Klümper gestellt und Ermittlungen gegen den einstigen Breisgauer Guru abgewürgt haben. Bei Klümper ging die High Society ein und aus. Er kurierte Sportfunktionäre, Olympiamannschaften, Bundesliga-Fußballer, Scheichs, Minister, Erzbischöfe, Staatsanwälte, Manager und Professoren. So etwas schafft Loyalitäten. (…) Doping gehörte zur Sportmedizin wie das Münster zu Freiburg. (…) Nach und nach entsteht das Bild eines durch und durch verrotteten Systems“ (Frey, Andreas, Strepenick, Andreas, Verschleppt und sabotiert, in Die Zeit 45/30.10.2014).

Nachtrag Dezember 2014: Staatsdoping in Westdeutschland
„An der Sporttraumatologischen Spezialambulanz in Freiburg wurde laut BMI mit dessen Fördergeldern das Wachstumshormon Genotropin angeschafft. Das geht aus internen Vermerken in BMI-Unterlagen hervor, die die ARD-Sportschau und die WDR-Sendung Sport Inside im Zuge einer Recherche eingesehen haben. Das BMI selbst hielt im Jahr 1999 den markanten Vorgang um den Leiter der Spezialambulanz, Armin Klümper, fest. In einem Vermerk heißt es, ‚dass Klümper nachweislich im Jahre 1992 für circa 9000 DM aus Fördermitteln des BMI Genotropin angeschafft und wohl verabreicht hat‘. (…) Insgesamt, so geht aus den eingesehenen BMI-Unterlagen hervor, unterstützte das Ministerium Klümpers Sporttraumatologie zwischen 1980 und 1996 mit 1,2 Millionen Mark. Die Fördermittel für die Spezialambulanz flossen über den damaligen Deutschen Sportbund (DSB) ohne konkrete Zweckbestimmung zum Verein ‚Bundesleistungszentrum Freiburg-Herzogenhorn e.V.'“ (Gulde, Georg, Freiburger Sportmedizin: Bund finanzierte einst Dopingmittel, in badische-zeitung.de 2.12.2014).

Nachtrag Februar 2015: Neue Vorwürfe gegen Klümper
„Die Anschuldigungen gegen Prof. Armin Klümper und das Freiburger Institut für Sportmedizin wurden kurz vor einem Treffen zu möglichen Dopingpraktiken bekannt. In einem Interview mit dem Südwestrundfunk (SWR) hat der ehemalige Deutsche Meister im Diskuswerfen, Alwin Wagner, schwere Dopingvorwürfe gegen Klümper erhoben. Acht Jahre habe er in Freiburg verbotene Substanzen verschrieben bekommen oder Blanko-Rezepte erhalten. Über mögliche körperliche Schäden hätten ihn weder Klümper noch der ehemalige Olympiaarzt Joseph Keul aufgeklärt. Nach Recherchen des SWR hätten auch zahlreiche Spitzensportler Klümper finanziell unterstützt. Bestätigt werden diese Recherchen indirekt durch den früheren Freiburger Sportmediziner selbst. In einem bislang unveröffentlichten Buchmanuskript des Mediziners, das dem SWR vorliegt, erwähnt er die angebliche finanzielle Unterstützung durch prominente Sportler. Klümper führt dabei unter anderen den Turner Eberhard Gienger sowie die Fußballer Hansi Müller und Paul Breitner auf. Einige Sportler bestätigen eine finanzielle Unterstützung Klümpers, andere bestreiten, Geld für ihn gespendet zu haben“ (Ehemaliger Deutscher Meister belastet Klümper, in swr.de 20.1.2015); vgl. SWR Sport im Dritten, 21.2.2015 um 22.05).

Nachtrag März 2015: Freiburger Kommission: Doping auch bei Fußballern
Ein Mitglied der Freiburger Evaluierungskommission gab bekannt, dass bei den Unterlagen des Freiburger Sportmediziners Armin Klümper Belege gefunden wurden, dass bei den Fußballklubs SC Freiburg und VfB Stuttgart in den 70er und 80er Jahren Dopingmittel eingesetzt wurden (Kontrolleure finden Hinweise auf Doping bei Bundesliga-Fußballern, in spiegelonline 2.3.2015; Aumüller, Johannes, Kistner, Thomas, “Anabolika-Doping in systematischer weise”, in SZ 3.3.2015). Fraglich ist, warum das Kommissionsmitglied Andreas Singler, der nach der Auswertung der 60 gefundenen Aktenordner ein 60-Seiten-Gutachten angefertigt hat, unabgesprochen mit der Kommissionsvorsitzenden Paoli und seinen Kollegen damit an die Öffentlichkeit gegangen ist (Aumüller, Johannes, Kistner, Thomas, Stabil in der Defensive, in SZ 4.3.2015). Singler ist an der Universität Freiburg beschäftigt und war für die von der Universität geplanten Forschungsstelle im Gespräch (Kistner, Thomnas, Verschollenes und Verstecktes, in SZ 4.3.2015).
Aus einem Kommentar dazu von Peter Ahrens in spiegelonline: “Wahrscheinlich wird die Debatte um Doping nirgends so verlogen geführt. (…) Was dem Radsport in den vergangenen 20 Jahren widerfahren ist, der Leichtathletik ebenso, nämlich die Diskreditierung einer gesamten Sportart aufgrund von prominenten Dopingfällen, das darf dem Fußball nicht passieren. Er ist zu groß, zu wichtig. Zu viele verdienen an ihm viel zu viel Geld. Auch daher erscheinen die Erkenntnisse aus Freiburg, die am Montag von Andreas Singler, dem Mitglied der dortigen Dopingkommission, lanciert wurden, so beunruhigend. Kommerz, Korruption, Gewalt – all das hat der Weltfußball mehr oder weniger unbeschadet verkraftet. Weil der Sportart an sich eine so große Faszination innewohnt. Und weil Sponsoren davon ihr Image noch nicht beschädigt sehen. Doping dagegen ist dermaßen negativ besetzt, dass es bei Geldgebern Fluchtreflexe auslöst. Damit will man als Unternehmen, als Marke, partout nicht in Verbindung gebracht werden” (Ahrens, Peter, Tut doch nicht so blöd, in spiegelonline 3.3.2015).
Fußball: Too big to fail… Doping im Fußball? Undenkbar! “Doping bringt Fußballern nichts. Mit dieser alten Ausrede versuchen es manche noch immer. Franz Beckenbauer zuletzt in einem viel beachteten Auftritt im ZDF-Sportstudio. (…) Doch Doping im Fußball bleibt ein Tabu. In Fachzeitschriften ist jeder Spielerwechsel der dritten Liga wichtiger. Auch viele Fans wollen nichts davon wissen. Wer aufklären will, wie Toni Schumacher in den Achtzigern, fliegt raus. Als Fuentes auspacken wollte, wurde er sogar bedroht. Als er vor Gericht anfing, über Fußball zu reden, fragte die Richterin nicht mal nach. Auch die Politik schaut weg, unterstützt oder vertuscht sogar, wie die die Freiburger Kommission andeutet. Vielleicht ist König Fußball immun, weil zu wichtig. Too big to fail” (Fritsch, Oliver, Fußball ist too big too fail, in zeitonline 3.3.2015). Und Robin Dutt, seit Januar 2015 (ausgerechnet!) Vorstand Sport des VfB Stuttgart, sagte der ARD: “Völlig uneffektiv, weil wir eine Mischsportart haben, eine technisch-taktische Komponente haben. Der Spieler wäre mit Dummheit gestraft, würde er versuchen, sich darüber irgendwie zu optimieren. Er würde sich sicherlich nachher in der Leistung eher verschlechtern” (Catuogno, Claudio, Ahnungslos mit System, in SZ 5.3.2015).
Dazu aus dem Kommentar von Claudio Catuogno in der SZ: “Wer dopt, wird schlechter? Diese These ist so abenteuerlich, dass sie die Frage aufwerfen würde, wer hier tatsächlich mit Dummheit gestraft ist – würde die These nicht gerade von vielen nachweislich klugen Vertretern des Fußballbetriebs auf allen Kanälen unters Volk gebracht. Das legt eher den Schluss nahe, dass hier jemand für dumm verkauft werden soll, der es doch längst besser weiß: das Fußball-Publikum” (Ebenda).
Dopingexperte Werner Franke erwähnte das schon häufiger im Fußball aufgetauchte Epo und sagte: “Es ist auffällig: Heute ist die Schnelligkeit viel höher als früher, dennoch bleiben die Ballkontakte im Fußball konstant… Einen FC Bayern muss man besonders in Katar abklopfen. Wenn etwas gemacht wird, dann in den Wettkampfpausen” (DPA, SID, Akten vom Verein, in SZ 5.3.2015).

„Klümper gehörte stets zu den Ärzten, die am offensivsten für erlaubten Anabolika-Konsum eintraten und die anabole Steroide verordneten. Erst 1974 wurde Anabolika-Doping offiziell verboten. Klümper vertrat aber auch danach die Ansicht, der mündige Sportler müsse selbst entscheiden, ob er diese Mittel einnehme.
1991 sagte der Arzt: „Ich bin nicht für Doping. Aber solange es kein weltweites Kontrollsystem gibt, lässt sich das Problem nur über die Freigabe lösen. Außerdem leben wir in einer Leistungsgesellschaft, und es gibt kein moralisches Argument, warum Leistungssportler in dieser Gesellschaft eine andere Rolle spielen sollen. Es geht einfach um viel Geld“ (Keppler, Stefanie, Die dubiosen Allianzen des Spitzensports, in stuttgarter-zeitung.de 5.3.2015)
– „Außerdem verkaufte Klümper sogenannte ‚Notfallkoffer‘, das belegen Rechnungen aus den Ermittlungsakten der Staatsanwaltschaft. Demnach waren die Koffer prall gefüllt, unter anderem auch mit Megagrisevit und anderen verbotenen Substanzen. ‚Achtung Doping!‘ schrieb der ‚Doc‘ fürsorglich auf den Packzettel und: ‚Falls Megagrisevit eingesetzt wird, muss es fünf Tage vor dem Wettkampf abgesetzt werden.‘ War das eine ärztliche Anweisung zum erfolgreichen Doping? Mindestens drei dieser Koffer verkaufte Klümper an den Deutschen Ringerbund zum Stückpreis von 1.165 D-Mark“ („Notfallkoffer mit Anabolika, in swr.de 6.3.2015).

Nachtrag 14: Klümper spritzte alles, was sich bewegte“
Andreas Strepenick schrieb in einem Artikel in zeitonline: „Klümper richtete in jenem Jahr (1976; WZ) seine Sportmedizinische Spezialambulanz ein und spritzte alles, was sich bewegte – Leichtathleten, Radfahrer, Ringer und auch Fußballer, wie man seit März 2015 sicher weiß. Der VfB Stuttgart und der SC Freiburg ließen sich von Klümper vor mehr als drei Jahrzehnten mit Anabolika beliefern – und bezahlten auch gleich die Rechnungen für die Medikamente, die eigentlich für Schwerkranke entwickelt worden waren. (…) Freiburg war ein Minenfeld für jeden, der versuchte, sich dem großen Geheimnis der Stadt zu nähern. Als eine Sonderkommission des Landeskriminalamts Baden-Württemberg im Jahr 1984 wegen Rezeptbetrugs gegen Klümper ermitteln wollte, bekamen die LKA-Fahnder es zu tun mit: Landesjustizminister Horst Eyrich (CDU), Klümper-Patient; Landeskultusminister und Präsident des VfB Stuttgart Gerhard Mayer-Vorfelder (CDU), auch Klümper-Patient; und Freiburger Staatsanwälten, die Klümper-Patienten waren. So ist es kein Wunder, dass sich die Ermittlungen gegen den Arzt zäh über vier Jahre hinweg erstreckten, dass drei der vier Verfahren abgebogen wurden, und dass auch das vierte in aller Stille eingestellt werden sollte – was nur an einer Intervention des Generalstaatsanwalts in Karlsruhe scheiterte. Am Ende gelang es tatsächlich, Klümper den Prozess zu machen. Wegen Rezeptbetrugs wurde er zu einer Geldstrafe verurteilt, bei deren Begleichung er freilich erneut auf die Unterstützung seiner Freunde und Patienten hoffen durfte“ (Strepenick, Andreas, Freiburg: Das Dopingparadies, in zeitonline 25.3.2015).

Nachtrag 15: Dokumentation in der SZ
in der SZ bearbeiteten vier Redakteure die neu entdeckten Akten über Armin Klümper. „Die Akten dokumentieren, wie der Guru dieses System aufbaute und betrieb; mit Hilfe der Pharmaindustrie, des Sportkonzerns Puma und anderer; gefördert und gestützt von der Politik und Sportverbänden; mit einer geheimen Kasse auf einem Privatkonto bei der Sparkasse Freiburg. Schon damals fanden sich deutliche Dopingspuren bis hin zum VfB Stuttgart, deutscher Fußballmeister von 1984. Dopingspuren, denen Staatsanwälte und Richter jedoch nicht nachgingen, sodass vieles im Dunkeln blieb“ (Aumüller, Johannes, Kelnberger, Josef, Ott, Klaus, Zick, Thomas, Doping in Deutschland – Wer wusste etwa? Wer half? Wer schaute weg? Eine Spurensuche, in SZ 18.4.2015). Klümper verschrieb u. a. die Dopingmittel Orciprenalin, Persantin, Alupent, Megagrisevit, Epo (Ebenda). Politische Förderer waren Gerhard Mayer-Vorfelder (MV), Minister für Kultus und Sport in Baden-Württemberg, ab 1975 Präsident des VfB Stuttgart (siehe oben!), von 2001 bis 2006 Präsident des Deutschen Fußball-Bundes. MV sorgte 1977 persönlich für Klümpers Professorenstelle an der Universität Freiburg. Patienten Klümpers waren u. a. Willi Daume, Präsident des NOK Deutschland; Heinz Eyrich, Justizminister Baden-Württemberg; der ehemalige Turner Eberhard Gienger, heute MdB (CDU) und Mitglied des Sportausschusses. – „Dutzende sichergestellte Rechnungen an den VfB Stuttgart sind an MV adressiert. Darunter auch Rechnungen für unerlaubte Dopingpräparate“ (Wie die Politik Armin Klümper geschützt hat, in badische-zeitung.de 17.4.2015).

Nachtrag 16: Klümper-Anwalt prüft Gutachten der Freiburger Doping-Kommission
Anfang März 2016 löste sich die Freiburger Kommission auf, welche die Doping-Vorgänge an der Universität Freiburg klären sollte: „Entnervt von teils gut dokumentierten Widerständen in der Uni – und aus Sorge, ihr Abschlussbericht könne zensiert werden. Diese Befürchtung erhielt am Mittwoch konkrete Nahrung, indem das frühere Kommissionsmitglied Andreas Singler einem offenbar zentralen juristischen Gutachter der Uni in der Doping-Causa massive Befangenheit vorhielt. Der Vorgang bringt die Uni in Erklärungsnot. (…) Singler, der 2015 das Gremium im Streit verlassen hatte, übergab einige seiner Studien ohne Absprache mit der Kommissionsleitung dem Uni-Rektorat zur juristischen Prüfung. Dabei ging es auch um die Rolle der drei Freiburger Mediziner Joseph Keul, Armin Klümper und Herbert Reindell. Vor kurzem erhielt Singler die Manuskripte zurück – dabei, schildert er nun, seien ihm ’seltsame‘ Anmerkungen des Rechtsberaters der Universität aufgefallen. Im Zuge seiner weiteren Recherche habe sich herausgestellt, dass dieser Rechtsberater früher anwaltlich ausgerechnet einen Hauptakteur der Untersuchung vertreten habe: Armin Klümper.
Auf Anfragen an Schmid und die Uni, ob dem Rektorat die Vergangenheit ihres Beraters Wolfgang Schmid als Klümpers Anwalt bekannt war, bestätigte die Universität am Mittwoch, die ‚Vorprüfung der Gutachten‘ Singlers sei durch Schmid erfolgt, der die Uni seit Jahren in medien- und datenschutzrechtlichen Dingen vertrete. Dass er in den Neunzigern Klümper vertreten habe, war der Uni ‚bei Mandatierung von Dr. Schmid nicht bekannt, wurde von ihm jedoch nach Vorlage der ersten vorläufigen Prüfungsergebnisse mitgeteilt. Die Universität setzte daraufhin das ohnehin vereinbarte mehrstufige Prüfungsverfahren fort.‘ Schmid erklärte, er habe der Erklärung der Uni nichts hinzuzufügen. Darin versucht die Uni, ein juristisches Prozedere darzulegen. Nur zerstreut das nicht die Befürchtungen der abgetretenen Kommission. Der frühere Klümper-Vertreter hat auch Singlers Klümper-Gutachten juristisch geprüft, er soll der Uni die Zurückweisung der Fassung empfohlen haben“ (Aumüller, Johannes, Kistner, Thomas, Ein fünftes Gutachten und Fragen um einen Uni-Berater, in SZ 3.3.2016; Hervorhebung WZ).
Fazit: Die Freiburger Doping-Kommission aufgelöst – der lange Arm des DOSB
Ende Februar 2016 drohte die Kommission unter Vorsitz von Letizia Paoli mit Rücktritt, weil die Behinderungen durch die Freiburger Universität zu groß wären (Mitglieder drohen mit Rücktritt, in spiegelonline 26.2.2016). Am 1.3.2016 stellte die Kommission bis auf die Vorsitzende Paoli ihre Arbeit ein, nachdem ein Ultimatum an die Universitätsführung verstrichen war. Mitglieder waren die Doping-Experten Hans Hoppeler (Schweiz), Perikles Simon (Mainz), Gerhard Treutlein (Heidelberg), Hellmut Mahler (Düsseldorf) und Fritz Sörgel (Nürnberg) (Freiburger Doping-Kommission löst sich auf, in spiegelonline 1.3.2016). – “Zudem ist zu registrieren, dass hohe Institutionen in Deutschland einmal mehr als Blockierer auffallen, wenn es um die Frage geht, wie raffiniert und weitreichend Manipulationen in der national stets bedeutenden Leibesübung abliefen – und wie groß der Kreis der Mitwisser in Sport. Medizin und vor allem auch der Politik dabei war” (Aumüller, Johannes, Kistner, Thomas, Entnervt von den Behinderungen, in SZ 2.3.2016).
Die Studie “Doping in Deutschland von 1950 bis heute” endet unsanft 1989: Die gerade für das wiedervereinte Deutschland interessanten Ergebnisse fehlen – nicht unbeabsichtigt. Nun wurde die Freiburger Doping-Kommission ausgebremst. Damit kann alles so weitergehen wie bisher. Deckel drauf, Augen zu und durch.
Man spürt förmlich den langen Arm des DOSB

Nachtrag 17: Neue Erkenntnisse zu Klümper
„In dem Gutachten über den Freiburger Sportmediziner, das der Deutschen Presse-Agentur (dpa) exklusiv vorliegt, kommt der Autor Andreas Singler zu dem Schluss, dass Klümper in Westdeutschland in einem Umfang Dopingpraktiken angewendet hat, der ‚weit über das bekannte Maß‘ hinausgehe. Er habe in der Bundesrepublik Deutschland ‚wie kein anderer aktiv am Doping der Sportler‘ mitgewirkt. (…) ‚Klümper rezeptierte und verabreichte Dopingmittel augenscheinlich im großen Stil über Jahrzehnte hinweg‘, schreiben Singler und sein Co-Autor Gerhard Treutlein. Er sei damit für Weltrekorde, Medaillen und Spitzenleistungen mitverantwortlich, die ohne Dopingmaßnahmen vor dem Hintergrund der damaligen internationalen Entwicklung undenkbar gewesen seien. Die Singler-Studie über das westdeutsche Dopingsystem und Klümper als vielleicht den Hauptakteur wird aktuell von der Dissertation des Pharmazeuten Simon Krivec untermauert. Darin haben 31 frühere Leichtathleten Anabolikadoping zwischen 1960 bis 1988 eingeräumt. (…) ‚Klümpers hohe Innovationsbereitschaft als Sportmediziner sorgte genau für die Entlastung, die all jene Co-Akteure des Dopings benötigen, um selbst nicht direkt zum Mittäter zu werden‘, urteilt Singler. Er habe nicht allein für das komplexe und föderale westdeutsche Dopingsystem gestanden. Aber angesichts der hohen Patientenzahlen, darunter fast die gesamten, ihn verteidigenden damaligen Spitzenathleten sowie einer ‚über alle Maßen hinaus ungewöhnlichen politischen Unterstützung‘ sei niemand sonst als Einzelperson so wichtig gewesen: ‚Klümper ist die zentrale Bad Bank des westdeutschen Sports gewesen, in die (fast) alle doping-kontaminierten Handlungs- und Wissenszertifikate seiner Kooperationspartner ausdelegiert werden konnten.‘ (…) Das mehr als 500 Seiten lange Gutachten ist das letzte Ergebnis der Aufklärung zur Doping-Vergangenheit an der Universität in Freiburg“ (DPA, Weit übers bekannte Maß in SZ 30.3.2017).
Dazu Claudio Catuogno in der SZ: „Keine Woche vergeht gerade ohne neue Studie zu den Untiefen des Leistungssports West: In einer Dissertation des Krefelder Pharmazeuten Simon Krivec bekannten sich 31 ehemalige Leichtathleten zu umfangreichem Anabolika-Konsum; und nachdem die Doping- Forscher Andreas Singler und Gerhard Treutlein kürzlich ihre Erkenntnisse über den Freiburger Sportärzte-Doyen Joseph Keul vorgelegt hatten, folgten zuletzt Details aus ihrem Gutachten zur medizinischen Rundumbetreuung ‚Hunderter, vermutliche Tausender‘ Athleten durch Armin Klümper, ebenfalls in Freiburg. Die Systematik des allgegenwärtigen Dopings im Westen ist endgültig offengelegt – auch ohne dazugehörigen Staatsplan, wie seinerzeit in der DDR, und ohne Stasi-Zuträger, die jedes Milligramm Oral-Turinabol protokollierten. Politiker, die Medaillen brauchten und die dafür nötigen Mittel wenigstens mittelbar billigten; Funktionäre und Trainer, die den Athleten über strenge Qualifikationsnormen signalisierten, dass es ohne die tägliche Tablette nicht gehen wird; dazu Ärzte, die sich der Leistungsoptimierung verschrieben, auch wenn das gesunde junge Menschen krank machte; und schließlich Athleten, die auch nicht so genau nachfragten, warum sie den Diskus plötzlich acht Meter weiter warfen. (…) Wer fragt, was sich geändert hat seit München 1972, landet ja schnell bei der Erkenntnis: nicht viel. Der Bundesinnenminister und der DOSB-Chef reden zwar ständig davon, dass sie von deutschen Sportlern ’saubere Siege‘ erwarten. Dass das oft ein Widerspruch in sich ist, verschweigen sie. So kommt die Nachricht bei den Athleten schon an: Sauber verlieren? Ist keine Option!“ (Catuogno, Claudio, Lebenslügen mit System, in SZ 1.4.2017).

Quellen:
Bohl, Ulrike, Armin Klümper wehrt sich, in Die Welt 1.9.1997
Cycling4fans.de, Armin Klümper
Deckert, Ralf, Klümpers Privatpraxis einst gern besuchter Selbstbedienungsladen, in Schwarzwälder Bote 15.9.2011
Die „praktische Toleranz“ im Spitzensport“, in nzz.ch 12.10.2006
„Er ist einer von uns”, in Der Spiegel 37/7.9.1987
Fischer, Christoph, Sport-Uni wehrt sich gegen Doping-Verdacht, in wz-newsline.de 6.10.2011
Hartmann, Grit, Versteckte Aktenberge, in berliner-zeitung.de 30.1.2013
Hausding, Matthias, Drepper, Daniel, Olympia-Arzt forschte an Dopingmitteln, in derwesten-recherche.org 2.11.2012
Hecker, Anno, Reinsch, Michael, „Alle wussten vom Betrug im Westen“, in faz.net 21.11.2012
Herrmann, Boris, Zweierlei Wahrheiten, in SZ 1.10.2011
Kelnberger, Josef, Kistner, Thomas, Schmerzfrei, in SZ 5.3.2015
Kistner, Thomas, Das deutsche Beispiel, in SZ 30.1.2013
Reinsch, Michael, Staatlich gefördertes Doping, in faz.net 26.9.2011
Rutschbahn in den legalen Drogensumpf, in Der Spiegel 37/7.9.1987
Strepenick, Andreas, Frey, Andreas, Verschleppt und sabotiert, in Die Zeit 30. 10.2014
Treutlein, Gerhard, Prof. Armin Klümper und die „organisierte Unverantwortlichkeit“, evaluierungskommission.uni-freiburg.de 14.9.2011
Tödliche Medizin, in tagesspiegel.de 10.4.2007
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Kritisches Olympisches Lexikon - Sach- und Personenregister: (274 Einträge, wird laufend aktualisiert und ergänzt)
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