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Tokio 2020

 
Zuletzt geändert am 13.07.2017 @ 11:39

(In lockerer Form und unvollständig im folgenden Artikel zu Olympischen Sommerspielen 2020 in Tokio)

Tokio 2020
Die Dreifachkatastrophe von Fukushima (Tsunami, Erdbeben, Atom-Gau), 200 Kilometer von Tokio entfernt, hat das Land tief getroffen. Anfang August 2013 demonstrierten mehrere Dutzend Demonstranten in der japanischen Hauptstadt unter dem Motto: „Wir brauchen keine Olympischen Spiele in Tokio“ (Fritz, Martin, Tokio greift nach den Olympischen Ringen, in dw.de 30.8.2013). Die unverfrorene Aussage des NOK-Chef Tsunekazu Takeda im Zusammenhang mit Fukushima: „Japan tut viel für den Wiederaufbau, Olympia würde helfen“ (Ebenda). Und der Gouverneur von Tokio, Naoki Inose: „Die Strahlung in Tokio ist genauso niedrig wie in Paris oder New York (Ebenda).
Die Staatsverschuldung wächst rasant. „Allein das neue Olympiastadion werde umgerechnet 1,2 Milliarden Euro kosten. Das müssten die Stadtbürger über höhere Steuern finanzieren. (…) 200 Millionen Dollar hat bereits der erste Bewerbungsversuch (für 2016; WZ) gekostet“ (Fritz 30.8.2013). Und Japan hat territoriale Konflikte mit China, Taiwan, Südkorea: Ob deren IOC-Mitglieder für Tokio stimmen, ist zweifelhaft (Lill, Felix, Japan will sich profilieren, in taz.de 3.9.2013). Hinter der Bewerbung steht die „Creme de la Creme“ der japanischen Wirtschaft – Toyota, der Mobilfunkanbieter NTT Docomo etc. (Fritz 30.8.2013).
Nur mit der Politik hapert es – sie zieht nach rechts. Der frühere Bürgermeister von Tokio, Shintaro Ishihara, war Rechtspopulist, der neue Bürgermeister Naoki Inose äußerte im Frühjahr 2013, Muslime seien nicht in der Lage, Olympische Spiele zu organisieren. Und der derzeitige Finanzminister Taro Aso empfahl Japan, „das Land solle sich  für die Änderung seiner Verfassung die Nazis zum Vorbild nehmen“ (Neidhart, Christoph, Wo bleibt das Herz? in SZ  7.9.2013).

Tokio „gewinnt“ 2020
Das Ergebnis am 7.9.2013: Tokio „gewinnt“ mit 60 zu 36 Stimmen gegen Istanbul. „Riesenjubel in Tokio“ (Olympische Sommerspiele gehen nach Tokio, in spiegelonline 7.9.203). Wie es im IOC so geht: „50 der 98 IOC-Vertreter hätten ihre Stimme Madrid versprochen, meldete die spanische Zeitung El Mundo (Burghardt, Peter, Der Abschied des Seglers, in SZ 6.9.2013). Auch  Jens Weinreich, derzeit Buenos Aires, hatte auf Madrid getippt (Weinreich, Jens, Madrid hat die besten Chancen auf Olympia 2020, in spiegelonline 7.9.2013). Madrid und Istanbul hatten hinter Tokio die selbe Stimmenzahl: Die „Stichwahl“ gewann Istanbul mit 49 zu 45 Stimmen. Ein „Vorteil“ Tokios: „Nachhaltige, mit Olympia verbundene Proteste, Demonstrationen und andere Unannehmlichkeiten drohen in Tokio ebenfalls nicht“ (Weinreich, Jens, Tokio siegt mit Geld und Charme, in spiegelonline 8.9.2013).
Die armen Japaner! Dieser „Erfolg“ wird sie teuer zu stehen kommen – dabei sind sie mit Fukushima schon furchtbar abgestraft.

Olympiastadion für Tokio 2020 immer teurer
Die auflagenstärkste japanische Zeitung, Yomiuri, übte massive Kritik am Stadionneubau. Ein Komitee aus Politik und Sport schloss Verträge mit zwei Generalbauunternehmen, ohne die Finanzierung zu kennen. Yomiuri bezeichnete diese Entscheidung als „lächerlich“ und „unverantwortlich“. Die ursprünglichen Kosten von 162 Milliarden Yen liegen inzwischen bei 252 Milliarden Yen (umgerechnet 1,8 Milliarden Euro). Das wäre fast eine Verdoppelung. Außerdem sei nicht klar, wer für den Stadionbau zuständig sei. Auch die Geldquellen seien unklar. „Bisher deckten der geplante Regierungszuschuss und Lotterieeinnahmen nicht einmal ein Viertel der Kosten. Die Yomiuri befürchtet, dass zukünftige Generationen auf den Kosten sitzen bleiben“ (Olympia-Stadion: „Exorbitant, lächerlich, unverantwortlich“, in www.japanmarkt.de 14.7.2015). Die NZZ nennt sogar ursprüngliche Kosten von 130 Milliarden Yen (Streit wegen Kostenexplosion für Stadion in Tokio, in nzz.ch 19.7.2015). Bei 1,8 Milliarden Euro wäre das Olympiastadion in Tokio dreimal so teuer wie das für London 2012 (allerdings ohne dessen teuren Rückbau!). Hinzu kommt, dass der Entwurf von Zaha Hadid umstritten ist: „Der Entwurf stieß von Beginn an auf Kritik von Architekten, die das Stadion mit seinen gewaltigen Dachbögen als zu wuchtig für die städtische Umgebung ansahen. (…) Im Internet kursierten Fotomontagen mit dem Stadion als Kloschüssel oder Badewanne“ (Ebenda). Der japanische Architekt Arata Isozaki beschreibt das Design des Stadions so: „… wie eine Schildkröte, die darauf wartet, dass Japan untergeht, damit sie davon schwimmen kann“ (Gibson, Owen, Japan scraps Zaha Hadid plan for Olympic stadium, in theguardian.com 17.7.2015).
Wie üblich bleibe bei Olympischen Spielen künftige Generationen auf den Kosten sitzen. Und das IOC zieht weiter: olympische Heuschrecken. Das wäre bei Hamburg 2024 nicht anders gewesen.

Tokio 2020: absehbar teurer
Die olympischen Sommerspiele Tokio 1964 sollten 130 Millionen Dollar kosten: Sie kosteten schließlich 1,9 Milliarden, das 15-fache (Neidhart, Christoph, Olympia und kein Ende, in SZ 4.9.2015). Tokio 2020 sollte 4,9 Milliarden Dollar kosten – das behaupteten die japanischen Bewerber beim Olympia-Kongress im September 2013 in Buenos Aires. Sieben Wochen nach dem Zuschlag war diese Summe schon weit überschritten – und wird wohl noch weiter steigen: „Für einige Sportstätten veröffentlichte Tokio schon im Juli Ausschreibungen, so für den Musashino-Sportkomplex im Vorort Chofu. Keine einzige Baufirma hat sich beworben. Der Kostenrahmen sei zu eng. Erst für eine zweite Runde mit zehn Prozent angehobenen Kosten gingen Angebote ein“ (Ebenda).

Fahrradhelm geplatzt
Die ursprüngliche Bewerbung Tokio 2020 sollte kompakt und sparsam sein. „Fast die Hälfte der Wettkampfstätten existierten bereits, sie müssten nur erneuert werden, hieß es“ (Neidhart, Christoph, Tokios Fahrradhelm, in SZ 21.8.2015). Das neue Olympiastadion für Tokio 2020 sollte zunächst umgerechnet eine Milliarde Euro kosten. Der Entwurf von Zaha Hadid lag schnell beim Doppelten. Allein das „Schiebedach“ lag bei 220 Millionen Euro. Widerstand gab es aus den Tsunami-Gebieten: „Die Menschen dort wissen, dass der Wiederaufbau ihrer Küstenorte sich wegen der Bauerei für die Spiele weiter verzögern wird“ (Ebenda). 60 Prozent der Tokioter wollten ein modernisiertes altes Olympiastadion: Dessen Abbruch wurde aber schnell vom zuständigen Erziehungsministerium im Frühjahr 2015 begonnen und im Juli beendet. Kritiker, darunter zwei japanische Pritzker-Preisträger, warfen Hadids Entwurf Größenwahn vor: „Es hätte mit dem Entwurf frühere Olympia-Veranstalter übertreffen wollen, insbesondere Peking mit seinem ‚Vogelnest’“ (Ebenda). Andere wiesen auf die engen Beziehungen zwischen der Regierung und der Bauindustrie hin. „Zudem seien mehrere Nebenprojekte in Hadids Bau geschmuggelt worden, etwa das neue Hauptquartier des Olympischen Komitees von Japan. Der Steuerzahler hätte es bezahlt, ohne es zu bemerken“ (Ebenda). Nun stoppte der japanische Premier Shinzo Abe den Hadid-Bau. Neue Baupläne können erst ab 2017 realisiert werden: Die Zeit wird knapp. Inzwischen ist Japan in einer langjährigen Wirtschaftsrezession und hoch verschuldet: und kann sich das inzwischen viel zu teure Tokio 2020 realistischerweise gar nicht mehr leisten.
Die Kosten für das Olympiastadion nach dem Entwurf von Hadid sind im September 2015 auf umgerechnet rund 1,8 Milliarden Euro gestiegen: Premierminister Shinzo Abe stoppte daraufhin das Projekt, das wahlweise als Fahrradhelm, Schildkröte oder Toilettensitz geschmäht wurde. Zaha Hadid stieg aus. Nun soll ein neuer Entwurf her. Die Sitzplätze wurden von 72.000 auf 68.000 reduziert – mit der Möglichkeit, um 12.000 auf 80.000 aufzustocken, falls Japan die Fußball-WM bekommt (McCurry, Justin, Zaha Hadid abandons new 2020 Tokyo Olympics stadium bid, in theguardian.com 18.9.2015).
Der Zeitdruck zur rechtzeitigen Fertigstellung ist dadurch immens gewachsen – die Chancen auf ein billigeres Stadion sind gering, da die Baufirmen über ein beträchtliches Druckmittel verfügen.
Inzwischen trat der japanische Sportminister Hakuban Shimomura wegen der explodierenden Baukosten und zeitlichen Verzögerungen zurück. Eine Untersuchungskommission wies ihm eine Teilschuld zu (Japanischer Sportminister tritt zurück, in faz.net 25.9.2015).

Tokio 2020: Zeitdruck
Das IOC hätte gern das Olympiastadion wie üblich schon sechs Monate vor der Eröffnungsfeier – im Januar 2020. IOC-Vizepräsident John Coates: „Wir haben nachdrücklich betont, dass die Übergabe im Januar stattfinden muss“ (IOC und Tokio streiten über Stadion-Fertigstellung, in zeit.de 25.8.2015). Aufgrund der kompletten Änderung der Baupläne wegen der ausufernden Kosten (siehe oben) gehen die Japaner davon aus, dass die Übergabe nicht vor April 2020 erfolgt.

Tokio 2020: noch mehr aufgebläht
Die Organisatoren der Sommerspiele 2020 empfehlen dem IOC die Aufnahme von fünf neuen Sportarten: Baseball/Softball, Karate, Sportklettern, Skateboarden und Surfen. Die Erweiterung würde eine Aufblähung von 28 auf 33 Sportarten und 500 weiteren Sportlern bedeuten (Wird Skateboarden bald olympisch? in spiegelonline 28.9.2015).

Kosten versechsfacht
„Die Kosten für die Olympischen Sommerspiele 2020 in Tokio explodieren. Japanischen Medienberichten zufolge gehen die Organisatoren in einer neuen Kalkulation inzwischen von 13,8 Milliarden Euro aus – das Sechsfache der ursprünglich veranschlagten Summe. Gründe dafür seien vor allem hohe Personalkosten und höhere Ausgaben für die Sicherheit“ (SID, Olympia-Kosten in Tokio explodieren, in zeit.de 20.12.2015; Hervorhebung WZ).
So wären die Kosten bei Hamburg 2024 auch explodiert, wenn die Hamburger Bürger diesem olympischen Exzess am 29.11.2015 kein Ende bereitet hätten.
Michael Ashelm in faz.net zur Acht-Jahres-Sperre von Sepp Blatter und Michel Platini und zur Vergabe 2020: „Und doch ist das Urteil nur ein Hoffnungsschimmer. Nicht nur, dass Lug und Trug in der milliardenschweren Unterhaltungsindustrie des Sports weit verbreitet sind. Im Fußball wehren sich die alten, korrupten Seilschaften nach Jahrzehnten des Wildwuchses mit Händen und Füßen gegen geordnete, transparente Verhältnisse. Im Schatten der Fifa herrschen zudem ebenso dunkle Machenschaften, wie sie derzeit in der Leichtathletik zu erkennen sind. Die steht ein gutes halbes Jahr vor den Sommerspielen in Rio de Janeiro vor dem Kollaps. Die Olympiaplaner von Tokio 2020 wiederum vergehen sich gerade an der eigenen Bevölkerung, nachdem jetzt herauskam, dass sich das Budget versechsfacht hat. Einzig die Aussicht auf Druck von außen, auf Grätschen aus Politik und Justiz, gibt Anlass zur Hoffnung auf Veränderung im Sport. Aufgeklärt wurde stets erst dann, wenn sich Polizei und Staatsanwälte einschalteten“ (Ashelm, Michael, Nur die Politik kann den Sport retten, in faz.net 22.12.2015).

Olympia-Vergabe 2016 und 2020 unter Verdacht
„Im Korruptionsskandal um den ehemaligen Präsidenten des Leichtathletik-Weltverbandes IAAF, Lamine Diack, sind nun offenbar auch die Vergaben der Olympischen Spiele 2016 und 2020 ins Visier der französischen Ermittlungsbehörden geraten. Dies berichtete die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf Quellen aus der Justiz, die damit einen entsprechenden Bericht der englischen Tageszeitung ‚The Guardian‘ bestätigten. Untersucht werden soll dabei die Rolle von Diack, der von 1999 bis 2013 Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) war. Bereits in den vergangenen Monaten hatte es Hinweise darauf gegeben, dass sich ein mögliches Fehlverhalten Diacks nicht nur auf die Leichtathletik beschränkt haben könnte. (…) Unter anderem hatte es im Bericht der unabhängigen Wada-Untersuchungskommission geheißen, dass Istanbul, Bewerberstadt für Olympia 2020, die Unterstützung Diacks verlor, weil die Türkei keinen Sponsorendeal in Millionenhöhe abschloss. Grundlage ist das Transkript eines Gesprächs zwischen türkischen Vertretern und einem Sohn von Diack. Letztendlich bekam Tokio den Zuschlag. Bereits im Januar hatte der ‚Guardian‘ aus einer E-Mail von Diacks Sohn Papa Massata zitiert, die im Verlauf des Bewerbungsprozess für 2016 insgesamt sechs damalige IOC-Mitglieder mit ’speziellen Geschenkpaketen‘ in Verbindung bringen könnte“ (Ermittlungen gegen Olympia-Vergaben 2016 und 2020, in spiegelonline 1.3.2016).

Auch blamabel für das IOC: Die Vergabe Tokio 2020
„Offenbar kauften die späteren Sieger aus Tokio Stimmen ein – vermutlich bei Lamine Diack, damals Präsident des Leichtathletik-Weltverbandes IAAF, der auch einflussreich im IOC wirkte. Jetzt durchleuchten also die Staatsanwälte Tokios Bewerbung, wegen des Verdachts auf ‚Bestechung, Geldwäsche, Verschleierung einer organisierten Bande und Beteiligung an einer kriminellen Verschwörung’“ (Ebenda). Nach längerem Zögern will nun die japanische Regierung doch den Vorwürfen nachgehen (spiegelonline 13.5.20156). Eigentümer der Firma Black Tidings („Schwarze Botschaften“) ist Ian Tan Tong Han, der mit dem japanischen Marketing-Konzern Dentsu liiert ist. „Dentsu ist mit der IAAF verbandelt, und Ansprechpartner für das Ressort Marketing war dort einst Papa Massata, der Sohn des langjährigen Präsidenten“ (Kistner, Knuth 13.5.2016). Der Präsident war bis 2015 Lamine Diack, derzeit in Frankreich festgehalten. Sein Sohn Papa Massata wird mit internationalem Haftbefehl gesucht. „Tan, so der Wada-Report von Dick Pound, galt als ständiger Begleiter von Papa Massata Diack,seit sie sich bei Peking 2008 trafen, und Tan war seinem Freund so ergeben, dass er 2014 seinen Sohn nach ihm benannte“ (Gibson 21.5.2016).

Exkurs Dentsu: „Gerade erst musste sich Tadashi Ishii, 65, öffentlich entschuldigen. Er ist Chef von Dentsu, der fünftgrößten Werbeagentur der Welt. Sie hatte mehr als hundert Kunden über Jahre um mindestens zwei Millionen Euro geprellt, unter ihnen auch den Autohersteller Toyota. (…) Nun folgt der nächste Skandal. Eine 24-jährige Angestellte der Firma hat Suizid begangen. Die staatliche Arbeitsaufsicht bezeichnet den Selbstmord der jungen Frau als „Karoshi“, Tod durch Überarbeitung. Beamte des Arbeitsministeriums rückten zur Hausdurchsuchung ins Hochhaus in Tokio ein. (…) Das Ministerium verdächtigt Dentsu, massiv gegen die Arbeitsgesetze zu verstoßen. Die Frau hatte im Frühjahr 2015 bei Dentsu begonnen und sei gezwungen worden, mehr als 105 Stunden Mehrarbeit pro Monat zu leisten, bis zu 30 Stunden pro Woche. In ihrer Probezeit waren es ‚nur‘ 40 Stunden pro Monat, klagte sie in sozialen Medien. So könne sie nicht weiterleben. (…) Dentsu ist die Großmacht in der japanischen Medienwelt. Die 115 Jahre alte Firma hält 40 Prozent Marktanteil des Werbemarktes, sie produziert nicht nur Anzeigen, sondern schaltet sie auch. Sie hält Anteile an den Zeitungen, kontrolliert mehrere Fernsehsender, mischt in der Unterhaltungsindustrie und im Sportmarketing mit und ist mit der Atomwirtschaft verbandelt. Eine Fachzeitschrift schrieb, Dentsu habe ‚Japans Medien im Würgegriff‘“ (Neidhart, Christoph, Zehn Teufelsregeln, in SZ 18.10.2016).
Black Tidings unterhielt ein Konto in Singapur und erhielt insgesamt 1,8 Millionen Euro in zwei Transaktionen im Juli 2013 und im Oktober 2013 von einer japanischen Bank. 950.000 Dollar wurden für Beratung und Lobbytätigkeit für den Zeitraum 1.7. bis 30.9.2013 überwiesen, 1,375 Millionen Dollar für „Analysen der Faktoren der gewonnenen Bewerbung“. Owen Gibson schrieb dazu im Guardian, wer denn das glauben solle: dass 1,375 Millionen Dollar nach der gewonnenen Bewerbung bezahlt wurden (Gibson, Owen, Questions over Tokyo 2020 Olympic bid are spreading far and wide, in theguardian.com 21.5.2016).
„Die Absender machten sich nicht die Mühe, ihre Absichten zu verschleiern: ‚Tokio 2020 Olympic Game Bid‘ stand in den Betreffzeilen, Olympia-Bewerbung 2020 Tokio. Zwischen den Zahlungen, im September 2013, kürte das IOC den Ausrichter, Tokio gewann vor Madrid und Istanbul.“ (Kistner, Knuth 13.5.2016). – „Japans NOK-Präsident Tsunekazu Takeda, seinerzeit Chef des olympischen Bewerbungskomitees, bestätigte die Zahlungen inzwischen, weigerte sich aber im japanischen Parlament, Details dazu offenzulegen. Die Vorgänge sind für den IOC-Präsidenten durchaus delikat, denn sowohl Diack als auch Takeda gehörten stets zu seinen engsten Verbündeten im IOC. Bach hat Takeda sogar zum Chef der IOC-Marketingkommission gemacht“ (Weinreich 18.5.2016). Der japanische Sportminister Horoshi Hase verteidigte die Zahlung von umgerechnet 1,8 Millionen Euro mit der „Argumentation“: „Die Zahlung erfolgte mit dem Ziel, die Zahl der Unterstützer zu erhöhen, nicht um Stimmen zu kaufen“ (DPA 18.5.2016).
So heißt das also jetzt…
Als Begründung zog der Sportminister ausgerechnet die Atomkatastrophe von Fukushima heran. „Das damalige Tokioter Bewerbungsteam habe sich mit Bedenken um radioaktiv belastetes Wasser in Folge der Atomkatastrophe in Fukushima konfrontiert gesehen“ (Ebenda).

Tokio 2020 und die Agenda 2020
„Tokio hatte den Zuschlag für vernünftige, kostengünstige, ökologische Spiele erhalten: Sie sollten insgesamt 768 Milliarden Yen kosten, rund 6,7 Milliarden Euro. Dabei war Hadids Stadion in dieser Rechnung nicht einmal enthalten, da es nicht von der Stadt, sondern der Zentralregierung gebaut wird. In den Bewerbungs-Unterlagen hatte Tokio behauptet, fast alle Wettkampfstätten würden bereits bestehen, sie müssten nur erneuert werden. Kaum hatte Tokio den Zuschlag, wurden die Spar-Vorsätze jedoch dem Hang zum Größenwahn geopfert. Jede Einrichtung sollte die beste der Welt sein. Und weil in Japan bei der Vergabe von öffentlichen Bau-Aufträgen Seilschaften wichtiger sind als der Wettbewerb, werden die Projekte zwangsläufig teuer. Und im Laufe der Bauzeit noch teurer. Schon für die Sommerspiele 1964 in Tokio explodierten die Kosten, die Korruption war gigantisch, die Verschwendung auch. Tokio 1964 waren bis dahin die teuersten Olympischen Spiele. Tokio 2020 ist auf dem besten Weg, das zu wiederholen. (…)  Bürgermeisterin Koike war mit dem Versprechen zur Wahl angetreten, sie werde mit dem Filz in der Stadtregierung aufräumen. (…) Die Kommission, die sie einberufen hat, um die Kosten von Olympia zu durchleuchten, argumentiert, mit ‚Tatsumi‘ verfüge Tokio über eine olympiawürdige Schwimmhalle unweit vom geplanten Neubau; sie müsste bloß renoviert werden. Das Volleyball-Turnier könne in die ‚Super-Arena‘ des Vororts Saitama verlegt werden, wo 2006 die Basketball-WM stattfand. Fürs Rudern wurde bereits 1964 ein Becken ausgehoben, zudem verfüge Japan über gute Ruderseen. Als Kronzeugen gegen diese Einsparungsvorschläge führen Mori (Yoshiro Mori ist Präsident des Japanischen Olympischen Komitees; WZ) und sein Organisationskomitee das IOC und die internationalen Fachverbände an – die seien damit nicht einverstanden. John Coates, der Verbindungsmann des IOC, hat in der Tat bereits Bedenken angemeldet. Das fällt dem IOC und den Fachverbänden leicht, sie zahlen ja nichts für die Spiele. Und geben wie Yoshiro Mori das Geld anderer Leute großzügig aus: Nach den IOC-Regeln wird die Stadt Tokio, also deren Steuerzahler, 97,5 Prozent der Kosten tragen“ (Neidhart, Christoph, Mit dem Geld anderer Leute, in SZ 6.10.2016).
Im Sommer 2016 – also vier Jahre vor den Spielen – liegen die Kosten von Tokio 2020 bereits bei 30 Milliarden Dollar.

Illegales Tropenholz bei Tokio 2020
„Eine breite internationale Koalition aus der Zivilgesellschaft fordert, dass für die Olympischen Spiele in Tokio 2020 kein Tropenholz aus illegalem Holzschlag oder mit Menschenrechtsverletzungen verbunden für Bauten verwendet wird. Der Bruno Manser Fonds übergab heute in Lausanne dem Olympischen Komitee im Namen von 40 Organisationen einen entsprechenden Brief. Es besteht ein beträchtliches Risiko, dass für das neue Olympische Stadion für die Spiele 2020 in Japan illegales Holz aus den bedrohten Regenwäldern Malaysias und Indonesiens verwendet werden wird. Japan ist weltweit der grösste Importeur von Sperrholz, welches während den Bauarbeiten Verwendung findet. Die japanischen Gesetze sind ungenügend und verhindert nicht, dass Tropenholz aus illegalem Holzschlag oder im Kontext von Menschenrechtsverletzungen geschlagen auf die Baustellen gelangt.
Die Hälfte vom nach Japan importierten Sperrholz stammt aus Sarawak, einem malaysischen Bundesstaat auf der Insel Borneo. Sarawak hat eine der höchsten Abholzungsraten der Welt und kämpft auch mit hohen Raten illegaler Abholzung. ‚Sarawaks Abholzungsfirmen zerstören unsere Wälder, verschmutzen unser Trinkwasser und missachten unsere Rechte. Die Abholzungsfirmen und Politiker werden reich, während sie uns unserer Lebensgrundlage berauben‘, sagt Nicholas Mujah von der indigenen Organisation SADIA. Unabhängige Untersuchungen verbinden das Sperrholz der Taisei Corporation, welche das neue Olympische Stadion in Japan baut, direkt mit der malaysischen Abholzungsfirma Shin Yang. Shin Yang ist bekannt für ihre unhaltbare Abholzungspraxis und die systematische Verletzung der Rechte der lokalen Bevölkerung, insbesondere der ansässigen Penan“ (Medienmitteilung des Bruno Manser Fonds: Zivilgesellschaft warnt Olympisches Komitee vor Tropenholzgebrauch für Spiele 2020, Basel 6.12.2016).

Kostenexplosion bei Tokio 2020
„Tokios Gouverneurin Yuriko Koike hat im Vorfeld der Olympischen Sommerspiele 2020 erneut vor ausufernden Kosten gewarnt. Koike sprach davon, dass die Spiele in der japanischen Metropole in rund dreieinhalb Jahren bis zu 24,6 Milliarden Euro kosten könnten. Das wäre viermal so viel, wie ursprünglich kalkuliert. (…) Koike sprach sich für eine Überprüfung der teuren Wettkampfzentren im Rudern, Schwimmen und Volleyball aus. Einen Standortwechsel soll es aber nicht mehr geben. Allein das Ruderrevier sollte 1,04 Milliarden Euro kosten, ‚aber wir haben das mittlerweile mehr als halbiert‘. In seiner Bewerbung hatte Tokio ursprünglich Kosten in Höhe von 6,6 Milliarden Euro angegeben. Kurz vor Weihnachten hatte das Organisationskomitee schon eine Deckelung von umgerechnet 16,25 Milliarden Euro beschlossen, doch die Gerüchte über viel höhere Summen reißen nicht ab“ (Tokio kämpft gegen Kostenexplosion, in spiegelonline 22.2.2017).

– Sport soll Fukushima-Folgen heilen
Während der Olympischen Spiele 2020 in Tokio werden jeweils mindestens eine Partie im Baseball und Softball in der Region Fukushima stattfinden. Das teilte das japanische Organisationskomitee für die Spiele mit. (…) ‚Es sind Tokio-Spiele, aber ein Match, wahrscheinlich die Eröffnungspartie, wird im Fukushima-Stadion stattfinden‘, sagte der Chef des Organisationskomitees für die Tokio-Spiele, Yoshiro Mori. (…) Das japanische Fukushima war 2011 von einem schweren Erdbeben erschüttert und einem Tsunami getroffen worden, in dessen Folge es zu einer Kernschmelze im dortigen Atomkraftwerk kam. Es war der schlimmste nukleare Zwischenfall seit Tschernobyl 1986″ (Baseball in Fukushima, in spiegelonline 17.3.2017). OK-Chef Mori äußerte, Fukushima werde den Wiederaufbau präsentieren können. Die Sportentscheidung werde „den Menschen Mut machen, besonders in der betroffenen Region“ (Ebenda).
Ob der OK-Chef den Zynismus seiner Worte angesichts des Leids der Fukushima-Opfer bemerkt?

– Tropenwald-Rodungen für Tokio 2020
Aus einer Petition von „Rettet den Regenwald“ (hier):
An: Ministerpräsident von Japan Shinzo Abe, Präsident des IOC Thomas Bach, Präsident des Japanese Olympic Committee Tsunekazu Takeda, Präsident des Organizing Committee of the 2020 Tokyo Olympic Games Yoshiro Mori:
„… auf Borneo kämpft das Volk der Penan um den Regenwald. Tausende Urwaldriesen wurden bereits gefällt – der Raubbau frisst sich durch Malaysia. Unersetzbare Bäume werden zu billigem Sperrholz zerlegt und nach Japan exportiert. Auf Baustellen wird das Tropenholz für Verschalungen verwendet und zum Wegwerfprodukt. Bei seiner Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2020 hat Tokio unter dem Motto ‚Fair Play for Earth‘ grüne Spiele versprochen. Dies muss bereits bei der Errichtung des Kasumigaoka Nationalstadions, anderer Spielstätten und des olympischen Dorfes eingelöst werden. Bitte sorgen Sie dafür, dass bei der Vergabe von Bauaufträgen für die Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2020 Unternehmen ausgeschlossen werden, die Tropenholz verwenden. Das könnte Signalwirkung für die gesamte Branche haben, auch über Japan hinaus.
Das Volk der Penan kann nur überleben, wenn die Regenwälder nicht weiter gerodet werden.
Mit freundlichen Grüßen“
Aus dem Begleittext: „Umweltschützer haben auf der Baustelle für Tokios Olympiastadion Platten aus Tropenholz entdeckt, die vom Konzern Shin Yang geliefert wurde. Fotos zeigen an Betonverschalungen den Stempel ‚SY e-panel‘, der Shin Yang zugeordnet wird. Das malaysische Unternehmen ist tief in die illegale Abholzung von Regenwäldern auf Borneo verstrickt. Seit Jahrzehnten kämpft das indigene Volk der Penan dort gegen die Zerstörung der Wälder. Doch korrupte Politiker, bestechliche Beamte und skrupellose Holzkonzerne wie Shin Yang verdienen am Raubbau viele Millionen Dollar. Abnehmer des Holzes, das oft illegal geschlagen wird, sitzen in Japan. Sie importieren jährlich 100 Millionen Sperrholzplatten aus Sarawak. Bauunternehmen verwenden das Holz für Verschalungen bei der Beton-Verarbeitung. Die Organisation Global Witness hat bereits im Dezember 2014 auf Baustellen in Tokio nachgewiesen, dass dort Tropenholz unter anderem von Shin Yang verarbeitet wird. Derzeit werden Aufträge für Prestigebauten vergeben: Japan errichtet in Tokio ein neues Nationalstadion, in dem 2020 die Olympischen und Paralympischen Spiele stattfinden werden. Weitere Sportstätten werden hochgezogen oder renoviert.“
(Petition „Opfert unseren Regenwald nicht für Olympia!„)
Vergeiche auch: Civil Society Warns Olympic Committee Over Risks of Human Rights Abuses, Rainforest Destruction and Illegal Logging in Run-Up to 2020 Tokyo Games: hier

– Tokio 2020 sowas von nachhaltig
„Es soll Kandidaten künftig leichter gemacht werden, im Winter und im Sommer. Doch sollte man sich von den blumigen Versprechen nicht täuschen lassen: Olympia bleibt ein Riesen-Event und ein riskantes Projekt. Da geraten auch Mega-Cities ins Straucheln, wie derzeit in Tokio zu beobachten ist. Das Gastgeber 2020 ächzt unter enormen Lasten, die Kosten hatten sich zunächst auf 20 Milliarden Dollar vervielfacht und wurden nun auf knapp 13 Milliarden gestutzt. Die Zahlen bleiben volatil. Das IOC hat die Zahl der Sportarten für Tokio von 28 auf 33 und die Entscheidungen von 306 auf 341 erweitert. Ohne eine Reduzierung von Sportarten und eine deutliche Änderung des Programms wird es bei Sommerspielen aber kaum gehen. Dagegen sperren sich die olympischen Kernsportarten mit aller Macht. Doch das war kein Thema in Lausanne. Das IOC folgte der Maxime seines Präsidenten Thomas Bach, wonach es nur Sieger, aber keine Verlierer geben sollte. Im richtigen Leben, eigentlich auch im Sport, ist das allerdings anders“ (Weinreich, Jens,  Monopolympia, in spiegelonline 12.7.2017).


Kritisches Olympisches Lexikon - Sach- und Personenregister: (272 Einträge, wird laufend aktualisiert und ergänzt)
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