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Therapeutic Use Exemptions

 
Zuletzt geändert am 11.01.2017 @ 12:47

Vergleiche auch: Fancy Bears

– Russische Hacker-Gruppe „Fancy Bears“ klaut Wada-Daten
Die russische Hacker-Gruppe „Fancy Bears“ hat die Wada-Datenbank geknackt. „Die Wada selbst hat den Cyberangriff mittlerweile bestätigt. Dabei wurden Daten prominenter US-amerikanischer Sportler gestohlen und anschließend im Internet veröffentlicht. Darunter sind die Turnkönigin von Rio de Janeiro, Simone Biles, die Tennis-Schwestern Serena und Venus Williams, sowie die US-Basketballerin Elena Delle Donne. (…) Bis auf den Umstand, dass sie in Russland ansässig ist, weiß man wenig über sie. Die ‚New York Times‘ vermutet lediglich, dass die Gruppe mit dem militärischen Geheimdienst GRU zusammenarbeitet und auch für den E-Mail-Hack bei der demokratischen Partei von Hillary Clinton verantwortlich sei. Auch mit der Cyberattacke auf den deutschen Bundestag im Vorjahr wird sie in Verbindung gebracht. Der Kreml hat jede Verwicklung in die aktuelle Hacker-Aktion allerdings deutlich zurückgewiesen. (…) Die ‚Fancy Bears‘ hatten bereits vor Kurzem den Wada-Account der Kronzeugin für das russische Doping, Julia Stepanowa, gehackt. Stepanowa lebt an einem geheimen Ort, der Hack sollte möglicherweise auch dazu dienen, ihren Aufenthaltsort zu erfahren. Die Athletin hatte sich in die USA abgesetzt und dort ausführlich über das Staatsdoping in Russland ausgesagt. (…) Wada und IOC haben ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die genannten Athleten nicht unter Dopingverdacht stehen. Alle Ausnahmegenehmigungen seien geprüft und von den betreffenden Stellen anschließend anerkannt worden“ (Ahrens, Peter, War es ein russischer Racheakt? in spiegelonline 14.9.2016). – „Fancy Bear“ gab bekannt, „man sei eine internationale Vereinigung von Hackern. (…) Diese Kompetenzen habe man genutzt, um die Datenbank der Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) mal etwas genauer zu ’studieren‘. Dabei sei man auf ’sensationelle Belege‘ für die ‚dreckigen Methoden‘ der USA gestoßen, der erfolgreichsten Nation bei den Sommerspielen von Rio de Janeiro. Am Dienstag stellte die digitale Piratenbande die beworbenen Dokumente dann im Internet aus. Recht bald wurde klar: Die Papiere waren echt; die Wada bestätigte, dass man beraubt worden sei, die Spur führe zu russischen Hackern“ (Angriff in der Grauzone, in SZ 15.9.2016). Dagegen behauptete Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am 14.9.2016: „Wir können ohne Zögern eine Beteiligung der russischen Regierung oder eines russischen Geheimdienstes ausschließen“ (Ebenda).

– Athleten mit Ausnahmegenehmigungen
„Unter den Athleten sind nach Wada-Angaben auch fünf Deutsche, unter anderem Diskusstar Robert Harting und Speerwerferin Christina Obergföll. Insgesamt seien vertrauliche Informationen von 25 Sportlern aus acht Nationen durch die Hacker publik gemacht worden, erklärte die Wada. Zu den prominenten Namen, die ‚Fancy Bears‘ veröffentlicht, zählen neben Harting und Obergföll auch die britischen Tour-de-France-Sieger Bradley Wiggins und Christopher Froome. Aus Deutschland sind zudem die drei Schwimmer Christian vom Lehn, Franziska Hentke und Christian Reichert genannt. Alle aufgeführten Athleten hatten Ausnahmegenehmigungen für Medikamente beantragt, die eigentlich auf der Dopingliste stehen – in allen Fällen wurde dies genehmigt“ (Daten von Harting und Obergföll gehackt, in spiegelonline 15.9.2016). – „Turnerin Simone Biles, Diskuswerfer Robert Harting, die Tennisspielerinnen Venus und Serena Williams: Sie und weitere Sportler stehen im Zentrum eines Hackerangriffs. Die Athleten nehmen Medikamente, die auf der Dopingliste stehen oder haben diese eingenommen. Unrechtmäßig gedopt haben sie dennoch nicht: Sie haben eine Ausnahmegenehmigung, TUE genannt (‚Therapeutic Use Exemption‘). Ärzte haben ihnen also bescheinigt, dass sie die Wirkstoffe aus medizinischen Gründen benötigen. (…) Dennoch sagt etwa der Sportwissenschaftler Ross Tucker dem britischen ‚Guardian‘, er würde erwägen, die TUE komplett zu streichen. Klar, das sei hart. ‚Aber was ist der Nachteil, wenn Asthmatiker nicht an Wettbewerben teilnehmen können?‘, fragt er. Unglücklicherweise hätten die Bemühungen, Sportler mit medizinischen Problemen miteinzubeziehen, ein Schlupfloch für Doper geschaffen“ (Weber, Nina, Warum Dopingmittel manchmal erlaubt sind, in spiegelonline 15.9.2016; Hervorhebung WZ).
TUE sind in vier Fällen erlaubt: um aktuelle oder chronische Krankheiten zu behandeln, wenn sie keine Leistungssteigerung bewirken, wenn es keine alternativen Behandlungsalternativen gibt und wenn sie nicht zur Therapie eines Doping-Schadens eingesetzt werden (Ebenda). „TUEs gelten seit Langem als Grauzone, als Bypass für Athleten, die über angebliche Krankheiten Zugang zu leistungsfördernden Mitteln erhalten. Mittlerweile sind diverse Fälle aktenkündig, bei denen sich Athleten TUEs mithilfe gefälschter Atteste erschlichen. Fakt ist, dass immer mehr Sportler Ausnahmen erstehen. 2013 waren 636 TUEs bei der Wada registriert, 2014 schon 897, 2015 bereits 1330, wie die Agentur zuletzt mitteilte. Werden Spitzensportler immer kränker? ‚Wenn ein Hochleistungsathlet liest, was er alles nehmen darf, wenn er einen Arzt findet, der ihm die Ausnahmegenehmigung erteilt – dann ist es für mich logisch und konsequent, dass er das auch versucht‘, sagte Anti-Doping-Experte Perikles Simon dem Tagesspiegel. ‚Es darf im Elitesport überhaupt keine Ausnahmegenehmigungen geben, weil sie den Wettbewerb verzerren. Wenn einer krank ist, dann kann er eben nicht im Hochleistungssport starten’“ (Angriff in der Grauzone, in SZ 15.9.2016).

– Web-Adressen zu Therapeutic Use Exemptions
Wada: hier
Usada: hier
Nada: hier

– Werner Franke: Doping schon in der Schule
Der Heidelberger Dopingexperte Prof. Werner Franke zu „Fancy Bears“: „Eigentlich sind das gar keine Enthüllungen. In den USA etwa beginnt das Dopen junger Mädchen beim Geräteturnen schon in der Schule. (…) Wenn jemand ganz hibbelig ist, dann muss man ihn ruhig stellen, vor allem auf dem Schwebebalken. Da hilft Ritalin. Deshalb ist es im Turnen ein weitverbreitetes Dopingmittel. Auch wenn man das nicht wahrhaben will“ („Ruhigstellen auf dem Schwebebalken“, in Der Spiegel 38/17.9.2016).

– 4. Lieferung von „Fancy Bears“
„Die Hackergruppe ‚Fancy Bears‘ hat zum vierten Mal medizinische Daten von Sportlern veröffentlicht. Auf seiner Website verlinkte das anonyme Hackerkollektiv Ausnahmegenehmigungen von 26 Sportlern aus zehn Ländern. Darunter sind Stars wie der Tennisspieler Rafael Nadal, der Schwimmer László Cseh, der mehrfache Lauf-Olympiasieger Mohamed Farah und der Golfer Justin Rose. Damit hat die Gruppe inzwischen 66 Datensätze ins Netz gestellt. Die veröffentlichten Dokumente dürften bei einem Angriff auf die Athletendatenbank der Welt-Anti-Doping-Agentur Wada erbeutet worden sein. Sie zeigen die Ausnahmegenehmigungen, die es Athleten erlauben, Mittel einzunehmen, die eigentlich auf der Dopingliste stehen“ (Hacker machen weitere Athletendaten öffentlich, in spiegelonline 19.9.2016).

– Fritz Sörgel: „Hochleistungssport als Zirkus“
Der Anti-Doping-Experte Fritz Sörgel auf die Frage der SZ, warum seit 2013 die Zahl der Therapeutic Use Exemptions (TUE) um 50 Prozent gestiegen ist: „Das Problem ist, dass wir nur die Zahl der TUEs kennen, nicht die vorwiegend gefundenen Substanzen. Aus den Listen der Fancy-Bear-Hacker ist das auch nur bedingt ersichtlich. Das erschwert die Analyse natürlich. (…) Wenn ein Sportler seinen Sport nur noch ausüben kann, wenn er Schmerzmittel nimmt, muss man die Frage stellen, ob man das nicht im Bereich des Dopings ansiedelt“ (Knuth, Johannes, „Dann hätten wir DDR-Verhältnisse“, in SZ 21.9.2016). Zur Frage der Grenze zwischen Schmerzmittel und Doping: „Wir müssen da unterscheiden zwischen Kortisonpräparaten, die entzündungshemmend und dadurch schmerzlindernd wirken, und den üblichen Schmerzmitteln wie Ibuprofen und Diclofenac, besser bekannt als Voltaren. In den Listen der Fancy-Bear-Hacker tauchen zu 90 Prozent Kortisonpräparate auf, entweder als Schmerzmittel oder für die Asthmatherapie“ (Ebenda). Und zur Frage der Freigabe der Mittel im Rahmen der TUE: „Man kann über das generelle Freigeben schon nachdenken. Aber solange beispielsweise der Leichtathletikverband vom Kinder- über den Hochleistungssport bis zum sportelnden Greis alles organisiert, ist das keine Lösung. Dann hätten wir wieder DDR-Verhältnisse. Wir hätten massenhaft kranke, junge Sportler, der volkswirtschaftliche Schaden durch Langzeitschäden wäre verheerend. Und am Ende wären wir wieder da, wo wir jetzt schon sind. Dann sind es die Spitzensportler, die eine optimale Versorgung mit Leistungssteigerern haben. Und von den Spitzensportlern nehmen die aus armen Ländern immer noch das Antik-Anabolikum Stanozolol, während die Topathleten Zugang zu schwer nachweisbaren Substanzen und Beratung haben“ (Ebenda).

– Christopher Froome: „therapeutische Maßnahmen“
Der britische Radprofi erklärte, dass das bestehende Anti-Doping-System „zum Missbrauch“ einlade. „Er monierte vor allem die Praxis der medizinischen Ausnahmegenehmigungen. Dass er selbst zweimal derartige Genehmigungen in Anspruch genommen habe, sei dabei unerheblich. ‚Das waren therapeutische Maßnahmen‘, rechtfertigte sich der Kapitän des Sky-Teams. (…) Hacker hatten Froomes Daten öffentlich gemacht, ebenso die seines Vorgängers als Toursieger, Bradley Wiggins. (…) ‚Es ging nicht darum, einen unfairen Vorteil zu erlangen‘, so Wiggings in einem BBC-Interview. ‚Ich leide mein Leben lang unter Asthma. Ich bin damals zu meinem Teamarzt gegangen, und wir haben einen Spezialisten aufgesucht, um die Probleme zu behandeln'“ (Froome wehrt sich gegen Dopingvorwürfe, in spiegelonline 27.9.2016).

– Nächster Rad-Profi mit Ausnahmegenehmigung
Bradley Wiggins hat fünf Olympiasiege und acht WM-Titel plus einen Tour-de-France-Gewinn. Er verbrachte sechs Jahre beim Team Sky, von 2010 bis 2015. Dessen Teamdoktor Steven Peters hat vor drei Jahren der Sunday Times gesagt, dass man Fahrer, die akut an Asthma leiden, lieber aus dem Rennen nehme, anstatt ihnen eine Ausnahmegenehmigung zu verschaffen. Wiggins’ Daten zeigen nun, dass er drei TUEs für das starke Kortikoid Triamcinolon erhielt: vor der Tour de France 2012, die er gewann, dazu vor der Tour 2011 und dem Giro d’Italia 2013. Der Grund: Asthma. ‚Es ging nicht darum, einen unfairen Vorteil zu erlangen. Ich leide mein Leben lang unter Asthma‘, verteidigt sich Wiggins nun. In seiner 2012 erschienenen Autobiografie ist von Asthma aber nirgendwo die Rede; 2012 habe er nur ‚ein oder zwei Mal kleine Erkältungen gehabt‘, steht dort“ (Knuth, Johannes, Formal vor Moral, in SZ 28.9.2016).

Thomas Kistner zu den TUEs: „Über die stillen Tuning-Praktiken in autokratischen Ländern von Russland bis China oder sportiven Spezialfällen von Kenia bis Jamaika braucht man gar nicht zu räsonieren. Schon der Blick in den Westen verrät ja, in welches Milieu auch Europas Erfolgsländer eingebettet sind, vorneweg der Klassenprimus England und Spaniens ‚Gold-Generation‘. Zu chronischen, gut fundierten Dopingverdächtigungen, zu Affären um die dortigen Anti-Doping-Agenturen und sinistre Sportärzte in Madrid oder London gesellt sich eine neue Erkenntnis: Die von russischen Hackern aus der Wada-Datenbank geklauten Listen zu medizinischen Ausnahmegenehmigungen für Substanzen, die auf der Dopingliste stehen, weisen allein Spanien und England 21 Prozent all dieser Sonderatteste zu. Zählt man Amerikaner und Deutsche dazu, bieten nur diese vier Länder ein Drittel aller Athleten weltweit auf, die so krank sind, dass sie Freifahrscheine für verbotene Stoffe brauchen. Huch!“ (Kistner, Thomas, Mitmischen bei den Falschen, in SZ 29.9.2016).

Nachtrag November 2016: Beispiele
Dopingexperte Prof. Werner Franke zum Radsport: „Es müsste zwei Tour de France geben: eine für Asthmatiker und eine für Gesunde. Denn die Gesunden haben gegen die angeblichen Asthmatiker, die Medikamente einnehmen, keine Chance“ (Hacke, Detlev, Ludwig, Udo, Kranke Helden, in Der Spiegel 44/2016). Der deutsche Radsportler Marcel Kittel: „Wenn jemand schweres Asthma hat, dann hat er im Leistungssport nichts zu suchen“ (Ebenda). – Der Mainzer Dopingexperte Prof. Perikles Simon zum Einsatz von Human-Insulin: „Durch die geschickte Kombination von Timing, Ernährung und Training kann jemand Muskelzuwächse erreichen, die er ohne das Insulin nie erreicht… Es ist eine knallharte Dopingsubstanz“ (Ebenda). Simons Kollege Prof. Fritz Sörgel erwähnt Untersuchungen, wonach Spitzensportler im Durchschnitt „mindestens zehn unterschiedliche Stoffe“ einnähmen (Ebenda).
Erwähnt wurden durch „Fancy Bears“ u. a. Radsportler Bradley Wiggins und Chris Froome (Toursieger), Serena Williams und Rafael Nadal (Tennis), Simone Biles (Turnen). Speziell Ritalin (Wirkstoff Methylphendiat) wird im Turnsport eingesetzt: Allerdings hat Ritalin Nebenwirkungen, es kann bei Kindern zu Wachstumsstörungen führen. Aber auch das kann nützen. Turnerinnen sollten eines nicht werden: zu groß. Seit Längerem hält sich der Verdacht, Ritalin werde bei Mädchen genau zu diesem Zweck missbraucht“ (Ebenda).

Nachtrag Dezember 2016: Fancy Bears beliefert den Spiegel
„Zahlreiche US-amerikanische Spitzensportler haben sich offenbar vor den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro kurzfristig medizinische Ausnahmegenehmigungen für Medikamente beschaffen wollen, die auf der Dopingliste stehen. Das geht aus einem E-Mail-Verkehr zwischen mehreren Mitarbeitern der amerikanischen Anti-Doping-Agentur Usada hervor, der dem Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL von der Hackergruppe ‚Fancy Bears‘ zugespielt wurde. Demnach waren die Angestellten der Usada im Juni, rund sechs Wochen vor den Spielen in Rio, unter großem Druck. Viele Athleten sollen gleichzeitig und zudem nicht fristgerecht sogenannte TUE beantragt haben. TUE steht für Therapeutic Use Exemption; die Ausnahmegenehmigungen sind für kranke Spitzensportler gedacht. Betroffene Athleten reichen ein entsprechendes Attest ihres Arztes bei ihrer nationalen Anti-Doping-Agentur ein. Wenn dem Antrag stattgegeben wird, dürfen die Sportler ansonsten verbotene Mittel und Substanzen einnehmen, ohne eine Sperre fürchten zu müssen – ein Prozedere, das auch zum Missbrauch einlädt und deswegen seit einiger Zeit in der Kritik steht. (…) Die E-Mails, die die ‚Fancy Bears‘ dem SPIEGEL zugespielt haben, zeigen aber gerade, dass sogar die eigenen Usada-Mitarbeiter manche der Praktiken der Athleten hinterfragen. Die TUE werden von den nationalen Anti-Doping-Agenturen nur unter bestimmten Auflagen erteilt, manche der Anträge der Sportler werden auch abgelehnt. Insgesamt hat die Zahl der Zertifikate zuletzt aber enorm zugenommen. 2015 gab es laut Wada 1330 Ausnahmegenehmigungen, 2014 waren es noch 897 gewesen. Es werden längst nicht alle TUE wegen echter Krankheiten beantragt. Unter den Spitzensportlern gibt es einige, die das System zu ihrem Vorteil nutzen. Sie täuschen Leiden nur vor, um so auf legale Weise dopen zu können. Viele Radsportler zum Beispiel holen sich auf diesem Weg die Erlaubnis, Präparate gegen Asthma einnehmen zu können. Die passenden Medikamente erweitern die Atemwege und verbessern die Sauerstoffaufnahme. Unter Turnern ist Ritalin beliebt. Die Sportler geben an, unter der Aufmerksamkeitsstörung ADHS zu leiden und deswegen auf das Medikament angewiesen zu sein. Ritalin steigert allerdings auch die Leistung, es hat eine stimulierende Wirkung und schärft die Konzentration. (…) Die Hacker sollen laut der Wada aus Russland stammen und haben nun offenbar auch Zugang zu Usada-Dokumenten. ‚Es ist wirklich wichtig, dass die Menschen erkennen, dass solche Cyberangriffe nur dazu genutzt werden, um falsche Nachrichten zu verbreiten und von staatlich durchgeführten Dopingsystemen abzulenken, die, wie wir wissen, zahlreiche Olympische Spiele korrumpiert haben‘, schreibt Usada-Sprecher Ryan Madden auf SPIEGEL-Anfrage“ (Buschmann, Rafael, Eberle, Lukas, Henrichs, Christoph, Wie sich US-Sportler die Einnahmen verbotener Medikamente genehmigen lassen, in spiegelonline 1.12.2016).

 


Kritisches Olympisches Lexikon - Sach- und Personenregister: (267 Einträge, wird laufend aktualisiert und ergänzt)
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