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Moustafa, Hassan

 
Zuletzt geändert am 11.03.2017 @ 18:19

Moustafa (*1945) ist seit 2000 Präsident der International Handball Federation (IHF) und wird „der Pharao“ genannt. Er wurde vom katarischen Sportpaten Scheich Ahmed Al-Sabah installiert und seitdem an der Macht gehalten.
Herbst 2007: „Damals soll der Sportfunktionär im Basler Hilton-Hotel seine Vorstandskollegen auf Knien angebettelt haben, im Präsidentenamt bleiben zu dürfen“ (Kistner 17.5.2010) – Moustafa fehlten Belege für rund 600.000 Euro Spesen. – „Mal gönnte er sich eine Gehaltserhöhung um 1.600 Prozent von 30.000 Schweizer Franken auf 500.000 im Jahr. Mal erhielt er vom Verband innerhalb von sieben Jahren über eine halbe Million Schweizer Franken für Flüge, für die er keine Belege vorwies“ (Wrusch 24.4.2014).
Nichtsdestotrotz wurde er 2009 mit 115 Stimmen für weitere vier Jahre gewählt; sein Gegenkandidat Jeannot Kaiser bekam 25 Stimmen: „Dem Luxemburger wurde gar keine Redezeit gestattet“ (Ebenda).
„Moustafa ist das Weltoberhaupt einer maroden Sportart und ein bedeutender Mann der internationalen Sportpolitik. Für seine Gegner ist er der Prototyp des anrüchigen Funktionärs, mit einem Hofstaat, in dem Abnicker und Jasager agieren, und einer Vetternwirtschaft, in der auf merkwürdigen Wegen Gelder hin- und hergeschoben werden“ (Eggers, Wulzinger 15.6.2009).
Das pseudodemokratische Prinzip im IHF ist dasselbe wie bei den anderen großen Internationalen Sportverbänden: ein Land, eine Stimme. Oder besser: Ein Zwergstaat, eine Miniinsel hat die selbe Stimme wie ein großes Land. „Wenige Wochen vor dem Kongress (im Juni 2009; WZ) hat Moustafa bei der IHF durchgesetzt, dass den Funktionären aus den ärmsten Nationen die Flüge nach Ägypten bezahlt werden“ (Ebenda). So nahm Moustafa beim Kongress in Kairo 2009 acht neue Mitglieder auf, darunter einen Vertreter des westindischen Kleinstaates St. Kitts und Nevis (Ebenda). „Eine im Handball bedeutungslose Stimmvieh-Armada von Togo bis Tobago wird, wie in anderen Weltverbänden, den Dunkelmann auf den Thron hieven“ (Kistner 17.5.2010).
Dieses Prinzip Eine-Stimme-für-jeden-Klein- und Großstaat dient dazu, die großen Verbände auszuhebeln und leicht Mehrheiten zu beschaffen: ein wichtiger Bestandteil der Sportdemokratur!

Internationaler Handballverband, Basel, Schweiz

 

 

Internationaler Handballverband, Basel, Schweiz

 

Skandale:
– Moustafa besetzte Schiedsrichter um

Bei der asiatischen Handball-Qualifikation für die olympischen Sommerspiele 2008 besetzte Moustafa die Schiedsrichter in der Begegnung Katar-Südkorea persönlich eigenhändig um: Statt der aufgestellten zwei deutschen Schiedsrichter pfiffen dann zwei Jordanier – und zwar alles zum Vorteil von Katar. Die Videoanalyse der IHF-Kommission unter Leitung des Isländers Kjartan Steinbach ergab mindestens vier verpfiffene Spiele „Die Partie Südkorea/Katar wies 15 Fehler der Referees Al-Shwairbat/Rethai auf, alle zugunsten Katars“ (Kistner 17.5.2010).
Katar gewann gegen die favorisierten Südkoreaner 28 zu 20. Der Internationale Sportgerichtshof CAS zwang die IHF, das Spiel zu wiederholen. Südkorea konnte dann nach Peking 2008 reisen, sehr zum Missvergnügen vom Scheich Ahmed Al-Sabah aus Katar, der auch als Pate des Welthandballs gilt und im Jahr 2000 Moustafa als IHF-Präsident installiert hatte (Ebenda).
Kjartan Steinbach, der damals Chef der Schiedsrichterkommission war und die vier verschobenen asiatischen WM-Qualifikationsspiele gemeldet hatte, wurde anschließend „aus dem Amt gemobbt“ (Ebenda).

– 1,6 Millionen Schweizer Franken verschwunden
Die Staatsanwaltschaft Basel ermittelt wegen einer Anzeige vom November 2008 „gegen Organe der IHF“: „Es geht möglicherweise ‚um unsaubere Geschäfte, die bis ins Jahr 1999 zurückreichen’, sagt Markus Melzl, Sprecher der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt, der ‚Basler Zeitung’ über das Ermittlungsverfahren wegen des ‚Verdachts der ungetreuen Geschäftsbesorgung’“ (Eggers, Glindmeier 30.1.2009). Für die 16. Handball-WM im Jahr 1999 in Ägypten sollte die IHF 1,6 Millionen Schweizer Franken nach Ägypten überweisen. Moustafa war für diese WM in drei Rollen tätig: IHF-Präsident, Präsident des ägyptischen Handballverbandes und OK-Chef (Eggers, Wulzinger 15.6.2009). Der damalige IHF-Schatzmeister Rudi Glock konnte aber 1999 keine Geldbewegung nach Ägypten feststellen: Glock wurde Ende November 2000 auf dem Kongress im spanischen Estoril abgelöst, auf dem auch Moustafa gewählt wurde. 300.000 US-Dollar wurden abgehoben: „Laut Unterlagen, die SPIEGEL ONLINE vorliegen, floss dieser Betrag gut eine Woche vor Moustafas Wahl vom Hauskonto der IHF bei der UBS Basel ab“ (Ebenda). Die Wirtschaftsprüfer von PricewaterhouseCoopers monierten die fehlende Überweisung nach Ägypten. „Letztlich findet es sich auf einem US-Dollar-Konto einer kleinen Genossenschaftsbank in Straßburg, einer Filiale der Credit Mutuel. Hier lag das Geld mindestens bis September 2003; ein Kontoauszug, der SPIEGEL ONLINE ebenfalls vorliegt, weist für den 1. September 2003 exakt 695.420,98 US-Dollar aus. Als Kontoinhaber fungiert das ‚OK für die WM 1999 in Ägypten‘. Zwei Drittel des WM-Zuschusses für 1999 waren also vier Jahre später immer noch nicht in Ägypten angekommen. Wer Kontovollmacht besaß, ist nicht sicher“ (Ebenda). Da die IHF auch nach 2002 noch über dieses Geld verfügte, versuchte nun die Staatsanwaltschaft Basel Stadt zu ermitteln, wo das Geld verblieben ist.

– Moustafa zum Doping
„Dopingkontrollen im Training soll er für ‚rausgeschmissenes Geld’ halten, so jedenfalls hat sich der 64jährige Ägypter gegenüber Hans Holdhaus, einem Mitglied der Medizinischen Kommission der IHF, angeblich geäußert“ (Eggers, Glindmeier 30.1.2009).

– Moustafa und die Presse
Bei der Wiederwahl Moustafas im Kairoer Luxushotel JW Marriott im Juni 2009 fragten Spiegel-Journalisten Moustafa direkt, „warum er einen nicht dabeihaben will, wenn ein demokratischer Sportverband seinen Kongress abhält. ‘Haben Sie sich rechtzeitig akkreditiert?’, fragt er zurück, der Ton ist barsch. ‘Nein, das haben Sie nicht, Sie haben keine Akkreditierung der IHF erhalten. Verlassen Sie den Saal!’ Er spricht von Sicherheitsvorschriften, die einzuhalten seien, und von vollbesetzten Presseplätzen. Tatsächlich sind sie leer. Es dauert, bis man hineinkommt in das Reich des Pharao“ (Eggers, Wulzinger 15.6.2009).

– Moustafa und die Tiefgarage
„Und die Geschichte von der Tiefgarage des millionenteuren IHF-Neubaus in Basel, die eigens erweitert werden musste, weil Moustafas Dienstwagen, ein schwarzlackierter Mercedes mit weißem Lederinterieur, nach einem vom Präsidenten angeordneten Tuning nicht mehr durchs Tor gepasst haben soll?“ (Ebenda; die Tiefgarage ist im Beitrag Die Sport-Paläste im Foto unter IHF zu sehen).

– Moustafa und die Handball-Familie
„Vorwürfe, er habe sich bereichert oder lasse Geld aus der Verbandskasse in dunklen Kanälen verschwinden, seien üble Nachrede. ‚Wir sind eine Handballfamilie’, sagt er dann, ‚wenn jemand ein Problem mit mir hat, müssen wir das in der Familie diskutieren’ (Ebenda; wie in Blatters „Fußballfamilie“)

– Moustafa und die Wiederwahl
„In der Internationalen Handball-Föderation (IHF) hat Hassan Moustafa schon lange keine Gegner mehr. Dass der Ägypter beim IHF-Kongress im Oktober in Doha für vier weitere Jahre gewählt wird, gilt als sicher“ (Eggers 26.9.2013). Er regiert seit 2000 im Welthandball – das wäre dann bis 2017 exakt 17 Jahre Handball-Pharao.
Und so kam es auch. Ohne Gegenkandidaten wurde der Pharao mit über 90 Prozent gewählt. Auch Schatzmeister Sandi Sola aus Kroatien wurde im Amt bestätigt: Fast hätte das nicht geklappt. „Der frühere Bankmanager Sola war freilich erst im Juli aus dem Gefängnis in seiner Heimat Kroatien entlassen worden, wo er drei Monate wegen des Verdachts auf Betrug und Unterschlagung in Untersuchungshaft saß“ (Jetzt auch mit Tuvalu, in SZ 28.10.2013).
Und der IHF ging den Weg der Sportdemokratur, den vor ihm auch sachon IOC, Fifa und viele andere Sportverbände gingen: Neue Mitglieder wurden Bhutan, Brunei, Kambodscha und die Föderierten Staaten von Mikronesien, Guam, Kiribati, St. Lucia, der Marshall Inseln, Papua Neuguinea, Swasiland und Tuvalu. Damit sind 199 Länder Mitglied – jedes hat EINE Stimme. D.h. der Deutsche Handball-Bund hat eine Stimme – und Tuvalu auch.
So lassen sich leicht Mehrheiten schaffen. Sportdemokratur eben.

– Moustafa und die Hamburger Staatsanwaltschaft
Vielleicht kommt Moustafa die Hamburger Staatsanwaltschaft in die Quere. Sie ermittelt wegen des Vorwurfs der Bestechlichkeit. Moustafa besaß bis Ende 2009 einen Beratervertrag mit dem Sportrechte-Vermarkter Sportfive, der mit 602.000 Euro dotiert war: „mit eben jener Firma also, der die IHF für den Zeitraum von 2006 bis 2009 die TV-Rechte für die IHF-Weltmeisterschaften verkauft hatte“ (Eggers 26.9.2013). – „Eigentlich Korruption in Reinform“ (May 13.1.2015).
Moustafa ging mit juristischen Mitteln vor, um zu verhindern, dass Schweizer Behörden der Hamburger Polizei Dokumente zur Verfügung stellten: Ein Schweizer Gericht erlaubte dies schließlich. Damit verfügten die Hamburger Staatsanwälte u. a. über ein Schreiben von Sportfive an Moustafa vom 12.12.2005, „aus dem hervorgeht, dass dem IHF-Präsidenten für den Abschluss des TV-Vertrages zwischen IHF und Sportfive sogar zwei Millionen Schweizer Franken angeboten worden sein soll“ (Ebenda).
Am Gelde hängt, zum Gelde drängt die ganze Welt…

– Moustafa und das Blatter-Prinzip
„Große Handballnationen grummeln schon lange über Moustafa, doch der holt sich den Rückhalt mit milden Gaben woanders. In Ländern wie Samoa oder Barbados. Länder, deren Stimmen in der IHF genauso viel zählen wie die Deutschlands oder Frankreichs. Handball wird dort allerdings eher selten gespielt. Diese Strategie der Machtsicherung hat sich Moustafa, der Pharao, übrigens bei seinem Vorbild abgeschaut: FIFA-Präsident Sepp Blatter“ (May 13.1.2015).

Man kann in Hassan Moustafa mit Fug und Recht den Sepp Blatter des Handballs sehen.

Nachtrag 1: Katar und der Handball-Pharao
Die Internationale Handball-Föderation (IHF) vom „Pharao“ Hassan Moustafa kassiert für die Übertragungsrechte von 2014 bis 2017 rund 100 Millionen Schweizer Franken (rund 81 Millionen Euro) – vom katarischen Sportableger von Al Dschazira, beIN Sports. General Manager von beIN Sports ist Nasser Ghanim Al-Khelaifi, der auch seit 2011 Präsident des Fußballklubs St. Germain Paris (PSG) mit dem Mehrheitseigner Qatar Sports Investment ist (Eggers, Erik, Der Scheich liebt Handball, in faz.net 27.2.2014). Dazu findet im Januar 2015 in Doha die Handball-WM statt: Hierfür wurden drei neue Arenen für über 200 Millionen Euro gebaut. Das verstärkt den Vorwurf gegen Katar: „Der Staat am Persischen Golf wolle den internationalen Sport kaufen“ (Ebenda).

Nachtrag 2: Der Anfang vom Ende der Steinzeit
„Neulich hat die Internationale Handball-Föderation (IHF) die Männer-WM 2015 in Katar mal eben um zwei Tage verlängert, einfach so“ (Ende der Steinzeit, in SZ 16.5.2014). Das macht bei 24 Mannschaften mit je 16 Spieler 768 Arbeitstage zusätzlich, die der jeweilige Klub zu bezahlen hat. „Doch IHF-Präsident Hassan Moustafa, 69, verweigert sich beharrlich allen Gesprächen; finanzielle Entschädigungen gewährt er Klubs nach Gutdünken“ (Ebenda). Das wird künftig nicht mehr per Ordre du Mufti funktionieren. Am 14.5.2014 gab das Landgericht Dortmund der Klage von 30 deutschen Erst- und Zweitligisten statt: IHF und Deutscher Handballbund (DHB) dürfen laut Urteil keine ausländischen Spieler der Bundesliga-Klubs mehr anfordern und bei Freigabe-Verweigerung Strafen androhen.

Nachtrag 3: Der Pharao korrumpiert Deutschlands Handballer
Im Juni 2014 scheiterte die deutsche Handball-Nationalmannschaft an der Qualifikation zur WM 2015 in Katar. „Es war das dritte Mal binnen drei Jahren, dass die deutschen Handballer ein internationales Großereignis verpassen, nach Olympia 2012 in London und EM 2014 in Dänemark“ (Mölter, Joachim, „Es ist klar, dass das eine Lex Deutschland ist“, in SZ 10.7.2014). Nun traf sich der Rat der internationalen Handball-Föderation IHF in Zagreb und beschloss  eine „Wildcard“ für die WM 2015 für Deutschland. Und die deutschen Handball-Funktionäre jubelten sogleich. Sie hätten besser einmal nachgedacht. „Der Rat unter seinem Präsidenten Hassan Moustafa (genannt ‚der Pharao‘; WZ) hat dafür nämlich einfach dem ozeanischen Kontinentalverband den Startplatz bei der WM weggenommen“ (Ebenda). Als „Begründung“ stand auf der IHF-Webseite: „Es gibt gegenwärtig keinen kontinentalen Verband in Ozeanien, der von der internationalen Handball-Föderation anerkannt ist“ (Ebenda). Angeblich hätte Ozeanien nicht die erforderliche Anzahl von Verbänden. „Das wundert einen schon, denn Ozeaniens Kontinentalverband OCHF hatte auch früher nicht mehr als die 13 Mitgliedsländer, welche die IHF auf ihrer Homepage anführt“ (Ebenda). Der SZ-Autor Mölter zitiert die aktuellen IHF-Statuten vom Januar  2014, in denen unter Artikel 10.2.1. „mindestens zehn“ Länder gefordert sind. Auf der IHF-Homepage sind 13 Länder unter Ozeanien aufgelistet. „Was nun zur Status-Änderung geführt hat, dazu schweigen IHF und ihr umstrittener Präsident Hassan Moustafa“ (Mölter, Joachim, Nur Ärger und Enttäuschung, in SZ 11.7.2014). Der wahre Grund: „In Deutschland schöpft die IHF aus dem größten Zuschauer- und Sponsorenpotential“ (Ebenda).
Die Australier gingen auf ihrer Homepage immer noch von der Teilnahme an der WM 2015 aus: Sie sind „schockiert und verärgert“ (Mölter 10.7.2014). „‚Einfach irrational‘ nannte Australiens Verbandschef Alex Gavrilovic das Argument der IHF, dass es derzeit keinen anerkannten Kontinentalverband Ozeaniens gebe und Australien deshalb keinen Platz haben könne“ (Mölter, Joachim, Nur traumlose für die Deutschen, in SZ 22.7.2014).
Der ehemalige deutsche Weltklasse-Handballer Daniel Stephan meinte dazu: „Aber es ist auch klar, dass das eine Lex Deutschland ist. Die IHF braucht Deutschland und hat nun einen äußerst fragwürdigen Weg gefunden“ (Ebenda). Der Präsident des Deutschen Handballbundes (DHB), Bernhard Bauer, ist „glücklich und dankbar“ und „hält die Wildcard nicht für eine ‚Lex Deutschland‘; dies zu behaupten sei ‚respektlos‘ gegenüber ‚einem demokratisch gewählten Gremium wie dem Rat der IHF'“ („Glücklich und dankbar“, in Der Spiegel 29/14.7.2014).
„Demokratisch gewählt“ – es darf gelacht werden. Bei der IHF hat jedes Land, ob groß oder winzig, eine Stimme – wie bei der genauso undemokratischen Fifa. Und schon frisst der deutsche Handball-Bund dem Pharao aus der Hand – und verzichtet auf Kritik an dessen äußerst umstrittener Amtsführung. Ein weiteres Beispiel aus der Sport-Demokratur.
Der Isländische Handballverband (HSI) beanspruchte dann den freiwerdenden Platz. „Nach Darstellung der Isländer hat der europäische Verband EHF sie als ersten Nachrücker benannt, falls ein Platz frei wird bei der WM“ (Island will Wildcard, in SZ 19.7.2014). – „Die  Isländer beanspruchen für sich, als erster Nachrücker für einen frei werdenden WM-Platz auf der Liste des europäischen Verbandes EHF gestanden zu haben; den bis vor kurzem geltenden Regeln zufolge hatte der Kontinentalverband das Nominierungsrecht für Nachrücker. Diese Regel sei aber erst nach Abschluss der Qualifikationsrunde geändert worden und dürfe damit erst für die nächste WM gelten“ (Mölter, Joachim, Nur traumlose für die Deutschen, in SZ 22.7.2014).
Joachim Mölter beurteilte in der SZ das Vorgehen der IHF als „fadenscheinige Begründungen. Die IHF hat zudem ihre eigenen Regeln so gebeugt und zurechtgebogen, bis der DHB als erster Nachrücker für den freien Platz in Frage kam“ (Mölter, Joachim, Erfolg geht vor, in SZ 22.7.2014).
Am 20.7.2014 wurden die WM-Gruppen in Doha ausgelost. Und so werden die deutschen Handballer im Januar 2015 in Katar wie vom Pharao vorgesehen mitspielen.

Nachtrag 4: „Abstellgebühren“
„Im Streit um die Abstellung von Handball-Profis für ihre Nationalmannschaften zeichnet sich eine Lösung ab. Die Internationale Handball-Föderation (IHF) machte den Profiklubs Zugeständnisse und verpflichtete sich durch einen Ratsbeschluss, den Klubs auch in Zukunft für die WM-Turniere Abstellgebühren zu bezahlen. Die Versicherung der Profis übernehme der Weltverband künftig ebenfalls. (…) Klubs müssen sie für IHF-Turniere maximal 29 Tage freigeben, für weitere Termine 31 Tage. Damit ist die Abstellungsdauer auf 60 Tage pro Jahr beschränkt. Die IHF geht davon aus, dass damit die Klage der deutschen Profiklubs gegen den Weltverband vom Tisch ist. ‚Nach unserer Interpretation sind die Kritikpunkte des Urteils betreffend der Klage beantwortet‘, ließ IHF-Präsident Hassan Moustafa mitteilen“ (SID 11.9.2014). Die Interessensvertretung der europäischen Top-Handball-Klubs sieht darin aber noch keine Rechtssicherheit und will eine vertragliche Regelung, weil die IHF dies jederzeit widerrufen kann.

Nachtrag 5: Die IHF und Katar
Am ersten November-Wochenende hatten die Vereinigten Emirate ihr Handballteam von der Handball-WM 2015 in Katar zurückgezogen, weil Katar die Moslem-Bruderschaft unterstützt; Bahrain zog nach (Krüger, Paul-Anton, Mölter, Joachim, Abberufen aus Doha, in SZ 13.11.2014).
Die Internationale Handball-Föderation (IHF) steht vor der Schwierigkeit, dass der Zweit- und der Viertplatzierte der Asienmeisterschaft zurückgezogen haben. Südkorea würde als Fünftplatzierter nachrücken. Der sechstplatzierte wäre Saudi-Arabien, auch ein Gegner der Politik Katars, wie der Nächstplatzierte, das Sultanat Oman. Am 21.11.2014 wollte die IHF das Procedere entscheiden. Der Handball-„Pharao“ Hassan Moustafa aus Ägypten geriet nun in Schwierigkeiten: „Erst im Frühjahr unterzeichnete er einen globalen Fernsehvertrag mit der Al-Jazeera-Tochter beIN Sports, welcher der IHF ist 2017 angeblich rund 81,5 Millionen Euro einbringt“ (Ebenda). – “Der Welt-Handballverband ließ sich, zum Beispiel, für die Vergabe der WM der Männer an Qatar gewinnen, indem der Fernsehsender Al-Dschazira – eine Gründung des Emirs mit Sitz in Doha – für die Fernsehrechte 110 Millionen Dollar berappte. Das war ein Aufschlag von fünfzig Millionen auf den Preis vier Jahre vorher” (Reinsch, Michael, Hauptsache, die Kasse klingelt, in faz.net 20.11.2014).
Die Vereinigten Arabischen Emirate und Bahrain wollten nun doch antreten. Das IHF-Council ließ sie nicht mehr zu und bestimmte Saudi-Arabien als Nachrücker, auch ein Gegner der Politik Katars, wie der Nächstplatzierte, das Sultanat Oman (Mölter, Joachim, Alle Türen weit offen, in SZ 25.11.2014).
Dazu kommt eine brisante Aussage des polnischen Handball-Nationaltrainers Michael Biegler: Er “habe bereits vor dem entscheidenden Qualifikationsspiel gegen die Männer des Deutschen Handballbundes (DHB) gewusst, dass diese im Fall eines sportlichen Scheiterns eine Wildcard für die WM 2015 in Katar erhalten – so wie es tatsächlich gekommen ist” (Mölter in SZ 25.11.2014). Geopfert wurde die qualifizierte Handballmannschaft von Australien – mit der Begründung, der Kontinentalverband Ozeanien habe keine zehn Mitglieder.
Aus einem Kommentar von Jürgen Ahäuser in fr-online: “Dumm nur, dass auch in Australien lange vor den deutsch-polnischen ‘Finalspielen’ schon die spätere Wahrheit kursierte, wonach für die von Down Under kein Platz in der neuen Welthauptstadt des Sports sei, weil die fast eine Million Menschen in 30 000 deutschen Handballvereinen einfach unschlagbar wichtig sind. Australien ist vor wenigen Wochen dann tatsächlich ausgeladen worden, weil es dafür verantwortlich ist, dass ‘sein’ Kontinentalverband Ozeanien keine zehn Mitglieder hat. (…) Der Deutsche Handball-Bund hat das vergiftete Geschenk recht gewissenlos angenommen. Geld stinkt halt noch immer nicht” (Ahäuser, Jürgen, Beschämend, in fr-online 24.11.2014).

Nachtrag 6: Handball schlägt Fußball
À propos Schiebungen – ein Kommentar zu Moustafas Teilnehmer-Tricksereien von Klaus Hoeltzenbein in der SZ: „Denn zumindest, was die Turniergestaltung angeht, findet die Fifa in den Handballern ihren ungekrönten Meister. Derart, wie sich der Ägypter Hassan Moustafa, Präsident des Weltverbandes IHF, sein Teilnehmerfeld hingebogen hat, hätte die Weltöffentlichkeit der Fifa niemals durchgehen lassen. Getroffen hat Moustafas Biegerei viele, bekanntlich auch die Deutschen, die nach verpasster Qualifikation plötzlich eine Wildcard (besser: Freilos) zugesteckt bekamen – mit dem sie jetzt klarkommen wollen“ (Hoeltzenbein, Klaus, Jenseits von Melsungen, in SZ 29.12.2014).
Und Joachim Mölter in der SZ: „Moustafas Aktion war höchst umstritten: Erst entzog die IHF dem ozeanischen Kontinentalverband aus formalen Gründen die Anerkennung und als Folge dessen zuvor regelmäßig bei einer WM vertretenen Ozeanien-Repräsentanten Australien das Startrecht in Doha. Dann entschied der Rat der IHF, den freien Platz an die bestplatzierte Mannschaft der WM 2013 zu vergeben, die nicht für das Turnier 2015 qualifiziert war. Es war dies die deutsche – als Fünfter des Turniers in Spanien. Was für ein Zufall! In der Szene wird von einer ‚Lex Deutschland‘ gesprochen“ (Mölter, Joachim, Auf de Nase aufpassen, 16.1.2015).

Nachtrag 7: Frankreich Weltmeister, Katar zweiter!
„Aber bei diesem Turnier in Doha hat sich eben einiges verschoben. So war etwa für den Sonntagmittag die traditionelle Abschluss-Pressekonferenz anberaumt worden, als Teilnehmer waren aber zunächst nur angekündigt: Scheich Joaan Bin Hamad Bin Khalifa Al-Thani, der Präsident des Organisationskomitees; Ahmed Mohammed Al-Shaabi, der Präsident des katarischen Handball-Verbandes; Thani Abdulrahman Al-Kuwari, der Generaldirektor des Organisationskomitees. Erst kurzfristig wurde die Liste ergänzt um Hassan Moustafa, den Präsidenten des Weltverbandes IHF, und Miguel Roca, seinen Vizepräsidenten.
Die Episode zeigt, wer bei diesem Turnier in Katars Hauptstadt das Sagen hatte – nicht die IHF. Hassan Moustafa durfte nur vordergründig auf der Bühne das große Wort führen, beaufsichtigt von den neben ihm sitzenden Einheimischen verlas er die üblichen Rekordzahlen. Als da sind: Fernsehübertragungen in 177 Länder, fast dreimal so viele wie vor zehn Jahren (66), fast eine Milliarde Zuschauer weltweit. ‚Wir sind auf dem richtigen Weg, um unseren Sport auch außerhalb Europas bekannt zu machen‘, resümierte Moustafa“ (Mölter, Joachim, Triumph des alten Europa, in SZ 2.2.2015). Als gefragt wurde, ob der leichte Wechsel der Handballspieler von einer Nationalmannschaft zu einer anderen demnächst erschwert würde, antwortete Moustafa: „Das ist eine Entscheidung des Kongresses, die wir zu respektieren haben. Und diese Entscheidung treffen alle 200 IHF-Mitglieder, nicht nur Katar. Katar hat bloß die Möglichkeiten aus genutzt, die das Regelwerk bietet“ (Ebenda).

Nachtrag 8: Moustafa und die TV-Rechte
„An sich ist der deutsche Handball gut vertreten im Fernsehen, pro Woche gibt es auf Sport 1 zwei Spiele live. Doch bei den Weltmeisterschaften ist das anders. Die Rechte liegen beim Internationalen Handball-Verband, der IHF. Präsident ist der Ägypter Hassan Moustafa; Kritiker nennen ihn ‚Pharao‘ ob seines autokratischen Führungsstils und vergleichen ihn mit dem mittlerweile gestürzten Fifa-Präsidenten Sepp Blatter. Jedenfalls ist es ein Funktionär, der sich bestens auskennt mit dem Spiel mit TV-Rechten und Geldern: so erhielt er von einem Sportrechtevermarkter während seiner Amtszeit einige hunderttausend Euro zur Pflege der ‚guten Beziehungen zu Sportorganisationen und ihren Entscheidungsträgern‘. Unter Leitung dieses Präsidenten hat der IHF die TV-Rechte 2015 und 2017 an ‚BeIn Sports‘ verkauft. Eine Firma, die hier kaum jemand kennt, aber die sich nach eigenen Angaben anschickt, ein weltweit führender Unterhaltungskonzern zu werden. Hauptsitz ist Katar, die Firma war einmal Teil von Al Jazeera, dem Quasi-Staatssender aus dem Emirat Katar“ (Hägler, Max, Die Macht der Bilder, in SZ 4.2.2016).

Nachtrag 9: Moustafa schreibt an Merkel
„Im Streit um die TV-Rechte für die Handball-WM 2017 in Frankreich hat Hassan Moustafa, Präsident des Weltverbandes IHF, nun sogar Angela Merkel um Hilfe gebeten. (…) Nach derzeitigem Stand wird die WM (11. bis 30. Januar 2017) im Land des Europameisters nicht im öffentlich-rechtlichen Fernsehen zu sehen sein. Wie schon bei der WM 2015 in Katar erlaubt Rechte-Inhaber beIN Sports keine Übertragung auf unverschlüsselten Satellitensendern“ (SID, Brief an Angela Merkel, in SZ 24.3.2016).

Nachtrag 10: Moustafa handelt WM-TV-Vertrag aus
„Panik, Entgeisterung und Kopfschütteln, so wurde in den vergangenen Wochen in Deutschland auf das Horrorszenario reagiert: Die Handball-WM (11. bis 29. Januar) drohte komplett unter Ausschluss deutscher Fernsehzuschauer stattzufinden“ (Weinreich, Jens, Ein Angebot, das sie nicht ablehnen wollten, in spiegelonline 7.1.2017). Der Präsident des Deutschen Handball-Bundes (DHB), Andreas Michermann, beschwerte sich in Bild, dass sich die deutsche Politik mit dem Doping in Russland beschäftigen würde, aber nicht mit den TV-Rechten in Deutschland. „Dabei zeigen Protokolle aus dem Jahr 2013, dass der Verband selbst es sträflich versäumte, gegen die Fernsehrechte-Politik des Internationalen Handball-Bundes IHF und dessen Sonnenkönig Hassan Moustafa zu intervenieren. Stattdessen tat der DHB: nichts. Der Fernsehvertrag wurde auf der Councilsitzung des IHF am 21. Dezember 2013 in Belgrad beschlossen. Die Europäische Rundfunkunion (EBU), der ARD und ZDF angehören, war aus dem undurchsichtigen Bieterprozess beizeiten ausgestiegen, denn die Rechte waren nicht in einem sauberen Wettbewerb ausgeschrieben worden. Stattdessen hatte das IHF-Exekutivkomitee nur ausgewählte Rechtehändler angefragt: Ufa Sports war bereit, 62 Millionen Schweizer Franken Lizenzgebühr und acht Millionen für Produktionskosten zu zahlen. Die Agentur Sportfive bot anfangs 52,7 Millionen, reduzierte später ihr Angebot jedoch auf 41,5 Millionen Franken. Vom Mitbewerber Infront hätte die IHF 46 Millionen Franken für die TV-Rechte erhalten. Das vierte Angebot kam von Al Jazeera, Staatssender aus Katar, wo gerade der IHF-Kongress stattgefunden hatte: 88 Millionen Franken Lizenzen und 12 Millionen Produktionskosten – insgesamt 100 Millionen Franken. Danach klärte IHF-Präsident Hassan Moustafa das Prozedere. Das Council solle sofort über den neuen TV-Partner entscheiden. Details würden später verhandelt, nachdem er gemeinsam mit Schatzmeister Sandi Sola aus Kroatien den Vertrag mit den Katarern unterschrieben habe. Der Franzose Jean Brihault fragte kurz nach, ob es nicht besser wäre, genau zu wissen, worüber man eigentlich abstimme und was das für Auswirkungen auf die TV-Übertragungen der vier Weltmeisterschaften habe. Moustafa ging darauf nicht ein. Es wurde sofort abgestimmt, Moustafa enthielt sich offiziell der Stimme, klassischer Brauch unter Sport-Despoten, denn es war alles vorbereitet: Al Jazeera erhielt mit 16:0 Stimmen den Zuschlag für die TV-Rechte. Dann war es an Moustafas langjährigem engsten Verbündeten Miguel Roca Mas aus Spanien, dem Präsidenten zu danken: Weil Moustafa diesen grandiosen Vertrag mit Al Jazeera vorbereitet hatte, sollte er eine saftige Gehaltserhöhung bekommen. Bis dahin erhielt Moustafa mindestens 500.000 Franken jährlich, nebst dubioser Geheimverträge als Lobbyist in Höhe von 600.000 Euro wie einst mit Sportfive. Jetzt genehmigten ihm die Kameraden einen Aufschlag in sechsstelliger Höhe. Wie viel genau Moustafa verdient, weiß man nicht. Geschäftsgeheimnis. Das Sitzungsprotokoll hält die Dankesworte des Ägypters fest: ‚Ich mache es nicht des Geldes wegen‘, sagte Moustafa, ’sondern aus Liebe zum Handball und für unsere Handballfamilie‘. (…) Jenseits gelegentlicher verbaler Ausbrüche fährt die DHB-Führung ohnehin einen Schmusekurs zum IHF-Pharao. Weder auf dem Kongress 2015 in Sotschi noch auf späteren Council-Sitzungen wurde die TV-Frage thematisiert. Man will es sich mit Moustafa nicht verderben. Im Dezember findet in Deutschland die Frauen-WM statt“ (Ebenda). ARD und ZDF hatten vorher darauf verwiesen, dass sie das vom katarischen Rechteinhaber BeIN Sports geforderte Geoblocking technisch nicht erfüllen hätten können. Dazu eine Reaktion des DHB-Vizepräsidenten Bob Hanning: „… außer in Deutschland bekommen es alle zivilisierten europäischen Staaten hin, WM-Handball live im Fernsehen zu zeigen“ (SID, DPA, Deutsches Rätsel, in SZ 18.1.2017).

Exkurs: BeIN Media Group
Der Sportkanal wurde im November 2003 als Al Jazeera Sport gegründet. Der Sender BeIN Sports verfügt inzwischen über 19 HD-Kanäle und gehört der beIN Media Group mit Sitz in Doha (Wikipedia). 2014 verklagte der französische Pay-TV-Sender  Canal+ BeIN Sports wegen un lauterem Wettbewerb: Es ging um die Übertragungsrechte der französischen Ligue 1. Seit Sommer 2016 zahlt BeIN Sports pro Saison 748,5 Millionen Euro für die Übertragungsrechte und teilt sich diese mit Canal+. „Mit der ARD stritt sich BeIN Sports über die Übertragung der Handball-Weltmeisterschaft 2015 sowie 2017. BeIN Sports besitzt die weltweiten Übertragungsrechte für die Handball-Weltmeisterschaft 2015 in Katar und 2017 in Frankreich sowie die Frauen-Weltmeisterschaft 2015 und 2017. ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky äußerte in einem Interview gegenüber Redaktionsnetzwerk Deutschland, dass BeIN Sports darauf bestehe, die Rechte nicht an Sender zu vergeben, die unverschlüsselt über Satellit empfangbar sind.[5] Da dies bei den Sendern der ARD der Fall ist, dürfe der Sender das Ereignis nicht übertragen“ (Ebenda).

Vergleiche auch: Handball-WM 2015

Quellen:
Eggers, Erik, Rückschlag für den Pharao, in dradio.de 26.9.2013
Eggers, Erik, Glindmeier, Mike, Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Handballchef Moustafa, in spiegelonline 30.1.2009
Eggers, Erik, Wulzinger, Michael, Heimrecht für den Pharao, in spiegelonline 15.6.2009
Kistner, Thomas, Im Reich des Pharao, in sueddeutsche.de 17.5.2010
May, Philipp, Zwielichtig wie Sepp Blatter, in deutschlandfunk.de 13.1.2015
SID, Maximal 60 Tage, in SZ 11.9.2014
Wikipedia
Wrusch, Paul, Geldgeile alte Männer, in taz.de 24.4.2014

 


Kritisches Olympisches Lexikon - Sach- und Personenregister: (268 Einträge, wird laufend aktualisiert und ergänzt)
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