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Event

Flucht vor dem Alltag
Das Event ist in der Industriegesellschaft anscheinend eine Pseudo-Möglichkeit, den unertragbar erscheinenden Alltag erträglicher zu machen: Gegen Geld darf der Konsument in der Hauptsache in der Menge stehen und viel trinken, Musikauftritte und Sponsorenshows erdulden und sich als Teil einer wie immer gearteten gut gelaunten Masse fühlen.
Der Weg zur ökologischen und ökonomischen Hölle ist mit Events gepflastert…
Je verschuldeter die Länder sind, je schlechter es den Menschen geht, je mehr die Umwelt leidet, umso größer wird das Event und die globale Party, die Olympischen Spiele, die Weltmeisterschaft, der Grand Prix Formel 1, der European Song Contest… Aber auch Papstbesuche, die politischen Treffen der G-20-Länder, das Münchner Oktoberfest Mega-Kulturereignisse werden zu immer teuren Events – mit immer höheren Sicherheitsauflagen.
Vergleiche dazu die tragischen Umstände des Formel-1-Laufes in Bahrain im April 2012

Event ist – scheinbar – unpolitisch
Egal um welches Event es sich handelt, ob Sport, Kultur, Showbusiness, etc.: Das Event wird von den Veranstaltern als unpolitisch dargestellt. Damit erfolgt eine Weißwäsche des jeweiligen autoritären Regimes.
Die Europameisterschaft in der Ukraine: unpolitisch. Die Eishockey-WM in der Weißrussland-Diktatur: unpolitisch. Die Olympischen Spiele Peking 2008, Sotschi 2014: unpolitisch.
Bezeichnenderweise sagte der Premierminister im diktatorischen Königreich Bahrain zum Formel 1-Rennen 2012: „Ich bin sehr froh, dass dieses Rennen stattgefunden hat… Es war ein glücklicher Event für alle Bahrainer“ (Mekhennet 28.4.2012).
Ilham Alijew beherrscht über seine „Präsidialdemokratie“ seit 2003 diktatorisch Aserbaidschan. Die Crystal Hall in Baku für den Eurovision Song Contest (ESC) 2012 soll einen dreistelligen Betrag kosten lassen (Nienhuysen 23.5.2012). Der Veranstalter, die European Broadcasting Union, meinte, der ESC „sei eine rein musikalische und keine politische Veranstaltung“ (Hoff 29.5.2012).

Event muss organisiert werden
Die „Eventisierung“ macht auch seit langem vor dem Sport nicht halt. Von daher ist es nicht nur logisch, dass die Immobilienbranche mit der „Immowelt 2018“ die Bewerbung München 2018 unterstützt, sondern auch
der „Eventpool 2018“. Das sind neun Münchner Event-Agenturen: CTC Christian Timmer Consulting, Jochen Schweizer Events, Penta Events, Serviceplan Event, spiel & sport team, ten & one Events, trendhouse EventMarketing, dazu Alpin Convention aus Garmisch-Partenkirchen. Sie stellen „geldwerte Dienstleistrungen wie Manpower zur praktischen Umsetzung von Events Kreativität und Knowhow zur Verfügung, die von der Bewerbungsgesellschaft für die Planung und Durchführung von Veranstaltungen abgerufen werden“ – wie bei dem Winterfestival im Olympiagelände im Januar 2011, bei der Ski-WM in Garmisch-Partenkirchen und bei der Bob-WM am Königssee im Februar 2011 sowie bei Promotions-Maßahmen (eventpool20218.de).

Sportevent: Saufen für Nationales
Ob Biathlon-WM in Ruhpolding 2012 oder Ski-WM 2011 in Garmisch-Partenkirchen, ob Eisschnellauf-WM in Inzell oder Nordische WM in Oslo: Der Sportfan nimmt das volle Programm bis früh morgens mit. Das eigentliche Sport-Ereignis gerät zur Nebensache. Denn es stellt sich die Frage, ob der Sport oder das Kampftrinken im Vordergrund stehen.
Auf der Ruhpoldinger Bühne spielte beim Weltcup 2011 die “BiathlonWM-Musi“, und abends „steigt fünf Nächte hintereinander die größte Dorfparty des Jahres, Sperrstunde gibt es keine“ (Effern SZ 15.1.2011).
Im Fanpark am Zielhang des Gudibergs in Garmisch-Partenkirchen spielten vom 7. bis 20. Februar 2011 während der ganzen WM 2011 Coverbands ab 9.30 morgens bis zu den Rennen und ab 15 Uhr bis
Mitternacht. In den Nationenhäusern trafen sich die Skiverbände der Schweiz, Österreichs, Deutschlands, Italiens (Crone SZ 4.2.2011). Dazu trugen die „Zipfi-Zapfe-Buam“ entsprechend wertvolles Liedgut vor.
Der Kurpark wurde mit Imbissbuden, einer Großbühne, Bewirtungszelten und einer AUDI-Vertretung mit zahlreichen AUDI-Modellen bestückt.
Bei der Eisschnellauf-WM in Inzell im März 2011 war das komplette Dorf „vier Tage im Ausnahmezustand. Die Zentrums-Durchfahrt ist komplett gesperrt, weil tausende Oranje- sowie Norweger-Fans und auch deutsche Gäste auf der Partymeile erwartet werden. 16 Bands spielen dort auf drei Bühnen bis spät in die Nacht“ (sueddeutsche.de 10.3.2011).

Event heißt: Geld machen
Deshalb braucht ein Event: Massenbesuch, Fernsehen, Sponsoren – dann kommt Geld herein. Verkauft wird eine artifiziell geweckte Lebenslust, die stets gleich aussieht. 218.000 Zuschauer bei der Biathlon-WM 2012 in Ruhpolding taten in etwa das selbe: Alkohol trinken, brüllen, deutsche Fahnen schwenken. Event heisst: Fernsehübertragung = Sponsoren = Besucher = Geld.

Anfang März 2011 schrieb die norwegische Zeitung Aftenposten nach der Ski-WM in Oslo, Norwegen habe bewiesen, dass es „wie geschaffen sei für sportliche Mega-Partys“. Und Dagbladet folgerte mit Blick auf 2022 oder 2026: „Nun wollen wir die Spiele! Norwegens Hauptstadt muss sich bewerben!“ (Garmisch-Partenkirchner Tagbatt 8.3.2011).

Das X-Games-Event
Vom 27. bis 30.6.2013 (dazu 2014 und 2015) werden im Münchner Olympiapark die Sommer-X-Games stattfinden, die es seit 1995 in einer Winter- und Sommerversion gibt. Sie werden jährlich an sechs Orten ausgetragen und wurden zum größten internationalen Event, zu “Weltspielen der Actionsportarten”. Die X-Games sind ein Franchise-Unternehmen des amerikanischen Fernsehsenders ESPN (Entertainment and Sports Production), der zum Disney-Konzern gehört. Das IOC hat sich bei den X-Games bedient und die Sommerdisziplinen BMX, Mountainbike und Skateboard sowie die Winterdisziplinen Snowboard und Skicross in das olympische Programm übernommen. “Olympia hat uns umarmt, und das hat uns enorm vorangebracht”, sagte ein Vermarkter (Klein 4.5.2012).
Der Olympiapark-Chef Ralph Huber schwärmte von “olympischen Spielen der Extremsportarten” (Lode 3.5.2012). “The Show must go on heißt die zynische Devise – und Stadt und Olympiapark GmbH freuen sich so überschwänglich, als wären die X-Games echte Olympische Spiele” (Schnitzler 3.5.2012). Dazu gibt es an den vier Tagen noch Live-Konzerte, Fashionshows und Filme – das übliche Hully-Gully für Event-Fans. “Die Zielgruppe besteht aus jungen Partygängern, die alles lieben, was schnell ist und dafür schnell Geld ausgeben” (Ebenda).
Skateboarder und BMX-Fahrer kämpfen im Olympiastadion und auf einer Halfpipe im abgelassenen Olympiasee, Freestyle-Motocrosser in der Olympiahalle. Eine vierte Sportart könnte “Rally Car Racing” sein: “Da fahren vier bis sechs Autos, die aussehen wie eine Mischung aus DTM- und Rallye-Boliden, über einen Kurs mit Sprüngen und ein bisschen ‘Dirt’” (Klein 4.5.2012).
Das Budget, das der Münchner Olympiapark dafür jährlich aufbringen muss, liegt bei 3,3 Millionen Euro; das Risiko für die Stadt München soll bei einer Million Euro liegen, was abzuwarten bleibt (sueddeutsche.de 1.5.2012; Merz 2.5.2012).
Johannes Schnitzler fragte in der SZ: “Nächster Showroom München – der Gewinner ist ESPN… Aber Events um jeden Preis? DTM, Supercross, Ski-Weltcup – dem jeweils einmaligen Ereignis wird der rote Teppich respektive grauer Asphalt ausgerollt… Was der Münchner Olympiapark aber auf jeden Fall braucht, ist eine Identität. Sonst verkommt er zum x-beliebigen Funpark” (Ebenda).

Kosten spielen keine Rolle
Das Volvo Ocean Race dauert vom 5.11.2011 bis 3.7.2012 und führt über 39.270 Seemeilen einmal um die Erde.  Das Segeltrennen kostet jedes der sechs Teams 20 bis 30 Millionen Euro; das Gesamtbudget liegt bei 250 Millionen Euro. „Viel Geld für ein Seglerevent? Nicht zu viel für ein Rennen der Superlative, sagen die Veranstalter“ (Weber 7.11.2011). Schon am ersten Tag brach der (600.000 Euro teuere) Mast bei einem Teilnehmer; bei einem zweiten brach der Rumpf. Am 21.11.2011 brach der Mast einer dritten Yacht in drei Teile.
Die zweite Etappe führt zum Emirat Abu Dhabi. Da hier Piratengefahr besteht, werden die Teams einen geheimen Hafen anlaufen, wo die sechs Segelyachten auf ein Frachtschiff geladen werden. Dieses fährt – von Kriegsschiffen eskortiert – bis kurz vor Abu Dhabi, wo die Schiffe wieder ins Wasser gelassen werden. „Rund zwei Millionen Euro  soll die skurrile  Sicherheitsmaßnahme kosten, die zu Beginn der dritten Etappe wiederholt werden wird.“  Und warum wird die gefährliche Abu Dhabi-Route genommen? Sehr einfach: „Abu Dhabi ist Sponsor des gleichnamigen Teams“ (Petz 16.12.2011).
Die Volvo Ocean Race wird zunehmend lächerlich – ob dieses Event überleben wird, scheint ungewiss.
Ungeachtet von Klimakatastrophen und dem nahenden Ende des Erdöls, von Kriegen und Tsunamis feiert der Sport seine rauschenden Feste auf der Titanic. Wie lange funktioniert diese Verdrängung noch?

Nachtrag: Die Strecke wurde noch länger: Arabische und chinesische Sponsoren wollen die Boote auch in ihren Heimathäfen präsentieren. Die Segelflächen  wurde noch größer: Großsegel 175 Quadratmeter, Vorsegel 140 Quadratmeter, Spinnaker 500 Quadratmeter. Dazu deshalb stellte sich dann bei der Volvo Ocean Race 2012 heraus, dass die sündhaft teuren Karbonrümpfe und -masten zu hart sind und wohl auch Probleme mit dem Meerwasser bestehen. Denn die chinesische Yacht Sanya wurde bereits 2011 eingesetzt: Hier beginnt sich 2012 der Rumpf aufzulösen. Dazu knicken bei weiteren Yachten die bis zu 600.000 Euro  teuren Karbonmasten (Weber 18.6.2012). „Die Bilanz ist bitter: Keines der sechs Teilnehmerschiffe hat das aktuelle Volvo Ocean Race … ohne ernsthaften Defekt überstanden“ (Ebenda).
Der Trend zum Einweg- oder besser Einmal-Boot hält bei der Volvo Ocean Race an. 

Event ersetzt Demokratie
Opium fürs Volk: Sportevents wie Europameisterschaften und Weltmeisterschaften, Championsleague und Grand Prix usw., aber auch Events wie European Song Contest, Germany’s
Next Topmodel
und Deutschland sucht den Superstar dominieren zunehmend die Gesellschaft. Die neuen Gladiatoren heißen Europameister, Weltmeister, Champion, Goldmedaillengewinner… Die Massen reagieren augenscheinlich begeistert und euphorisiert. Politik wird zu Event und Event zu Politik. Eventfunktionäre ersetzen die Politikfunktionäre.
Zur Eröffnung der Olympischen Sommerspiele in London am 28.7.2012 siehe unter Aktuelles: Olympischer Popanz.

In der Event-Demokratie erfolgt eine Fixierung auf Massen, auf Finanzmittel, auf Sponsoren, auf Television. Langfristig wird die Demokratie abgelöst durch die Eventokratie.
Und ein Bestandteil derselben, mit dem die Sportfunktionäre zusätzliches Geld verdienen, ist Public Viewing.
Der Marketingberater und Organisator von Fanfesten, Klaus Cyron, hatte bei der Fußball-WM 2010 dem Münchner Olympiapark die Fanfeste organisiert. Am Ende standen dort drei Großbildleinwände und auf der Theresienhöhe eine weitere. Europaweit waren die Großbildleinwände ausgebucht. Cyron zufolge ist die Nachfrage riesig. Als Grund nannte er: „Public Viewing ist ein tolles Gemeinschaftsgefühl“ (Fuchs 12.5.2012). Und so werden bei den Sportevents die Nationalfahnen geschwenkt, die Gesichter schwarz-rot-gold oder auch wie immer bemalt, die eigenen Heroen begrölt. Sport bedient den Nationalismus.
Aber die  Parole lautet für den Großteil der Bevölkerung bald nicht mehr Brot und Spiele, sondern Brot oder Spiele.
Im übrigen werden auch die Kultur-Großevents immer größer, teurer, bombastischer – und elitärer.

IOC-Agenda 2020: Vom Sport zum Event
Markus Weise, deutscher Hockey-Bundestrainer, zum Wechsel vom Sport zum Event in der IOC-Agenda 2020: „Es geht nur noch um Events. Und nebenbei machen wir den Sport kaputt“ (Armbrecht, Anne, Penders, Peter, Schneller, höher, schlanker, in FAZ 12.12.2014).

Nachtrag 1: Wiederverschärfung der Gefahr – die Streif in Kitzbühel
40 Millionen Euro Umsatz wird in der Region Kitzbühel in den Renntagen erzielt. Die Abfahrtsstrecke wird mit einer 20 Zentimeter dicken harten Eisschicht überzogen, um das Tempo zu erhöhen. Der FIS-Renndirektor Hannes Trinkl war gegen die durchgeführte Entschärfung der Strecke nach vielen schweren Unfällen und sorgte für den Wiedereinbau weiter Sprünge: „Kitzbühel braucht den Sprung, unser Sport braucht den Sprung“ (Eberle, Lukas, Der finale Tusch, in Der Spiegel 4/19.1.2015). – „Man müsse nur mal im Fernsehen durch die Sportkanäle zappen, um zu sehen, was gerade los sei. ‚Früher waren wir Abfahrer immer die Wahnsinnigen, inzwischen gibt es vieles, was noch wahnsinniger ist.‘ Im Kampf um die globale Aufmerksamkeit bekamen die alpinen Wintersportler zuletzt viel Konkurrenz aus der eigene Familie. Es sind jetzt Slopestyle-Hipster, Halfpipe-Trickser und Skicrosser, die spektakuläre Bilder aus den Bergen liefern und den TV-Stationen bei Olympischen Spielen Spitzenquoten bescheren“ (Ebenda).

Nachtrag 2: Bewerbung Hamburg 2024 und Berlin 2024 – “Zäh und leblos”
“Die jeweiligen Städte bemühen sich, Athleten und Prominente für den olympischen Gipfelanstieg zu gewinnen, aber ‘Feuer und Flamme’ (Hamburger Motto) sind sie nicht. Und außer dem Regierenden Bürgermeister Michael Müller, der qua Amt schon olympischen Enthusiasmus verkünden muss, scheint zum Beispiel der Berliner Sportsenator Frank Henkel eher zur olympischen Jagd getragen werden zu müssen, als dass er sich freiwillig für das Berliner Motto ‘Wir wollen die Spiele’ warmläuft. (…) Wie will man nun auf den letzten Metern Menschen für Olympische Spiele begeistern, die ja – zumindest glaubt das die Funktionärskaste noch immer – ein Selbstläufer sind, ein Phänomen, von dem sich alle in den Bann ziehen lassen? Doch genau an diesem Punkt muss man mittlerweile ein dickes Fragezeichen setzen. Ist das wirklich noch so? Die Menschheit wird weltweit mit Events und Mega-Events überschüttet. Die Spiele sind ein Event von vielen, auch wenn gebetsmühlenartig immer wieder betont wird, dass Olympia an sich schon etwas Besonderes ist, Werte vermittelt und friedensstiftend ist” (Schreiber-Rietig, Bianka, Die Definition der breiten Mehrheit, in sportspitze.de 20.2.2015).

Nachtrag 3: Jeder wird ein Event-Star sein – für 15 Minuten…
Mönchengladbach: „Den Fußballern im benachbarten Borussia-Park geht dieser Tage die große Luft ein bisschen aus, da freut man sich in Mönchengladbach, dass rührige Eventmanager für einen Big-Air-Weltcup ins Hockeystadion nebenan eine mit Kunstschnee bestreute Rampe von beeindruckendem Ausmaß gebaut haben. (…) Aus der Distanz sieht die 50 Meter hohe und 120 Meter lange Rampe aus, als habe jemand aus Streichhölzern eine Achterbahn aufzubauen begonnen. Unbedarfte bekommen schon allein vom Hochschauen Angst. 120 Sportler aus 26 Nationen stürzen sich ab Freitagnachmittag beim Weltcup auf Skiern und Snowboards mit artistischen Flugfiguren von dieser Schanze hinunter ins Hockeystadion. (…) ‚Das Aufregende ist, dass wir die spektakuläre Action aus den Bergen in die Städte holen‘, sagt der Renndirektor Roberto Moresi vom Skiweltverband Fis. (…) Big Air ist unter den Freestyle-Wettbewerben gewissermaßen das Skispringen. Die Sportler rasen entweder auf Skiern oder auf einem Snowboard eine steile Rampe hinunter und werden über den Absprung für etwa drei Sekunden in die Luft katapultiert, in der sie sich dann vertikal oder horizontal drehen und ans Brett greifen. Für solche Spins, Flips, Rolls und Grabs gibt es Wertungspunkte. Der Wettbewerb (am Freitag Ski, am Samstag Snowboard, jeweils für Frauen und Männer) dauert je eineinhalb Stunden. Danach werden die Sieger gekürt, dann feiern Athleten und Zuschauer bei Livemusik direkt im Stadion weiter. Freestyle ist Hochleistungssport und Lebensgefühl in einem, 2018 in Südkorea ist Big Air für die Snowboarder sogar olympisch. Mehr als eine Million Euro lassen sich die Veranstalter vom Niederrhein dieses Wochenende kosten“ (Hartmann, Ulrich, Beängstigende Streichhölzer, in SZ 1.12.2016).

Vergleiche auch: Motorsport; Das Geschäft mit den X Games

Quellen:
Ausnahmezustand in Inzell: Dorf hofft auf Olympia, in sueddeutsche.de 10.3.2011
Crone, Philipp, Zwanzig zu zwei, in SZ 4.2.2011
Effern, Heiner, Partyzone Ruhpolding, in SZ 15.1.2011
Fuchs, Florian, Bastian Schweinsteiger – überlebensgroß, in SZ 12.5.2012
Hoff, Hans, Die Karawane zieht weiter, in SZ 29.5.2012
Klein, Günter, X-Games: Die Action-Sportarten zu Olympia, in Münchner Merkur 4.5.2012
Lode, Silke, Willkommen zum Ersatz-Spektakel, in SZ 3.5.2012
Matzig, Gerhard, Event, Event, Event, in SZ 18.8.2012
Mekhennet, Souad, Bahrains Premier vergleicht Opposition mit Terroristen, in spiegelonline 28.4.2012
Merz, Markus, Der X-Games-Park, in abendzeitung-muenchen.de 2.5.2012
Nienhuysen, Frank, Das alte Lied, in SZ 23.5.2012
Petz, Ingo
– Mastbruch mitten im Atlantik, in SZ 23.11.2011
– Keine Peilung hinter Madagaskar, in SZ 16.12.2011
Schnitzler, Johannes, Events um jeden Preis, in SZ 3.5.2012
Volvo Ocean Race – Segelrennen der Superlative, in SZ 8.11.2011
Weber, Oskar
– Die Wind-Maschinen, in SZ 7.11.2011
– Mast- und Schotbruch, in SZ 18.6.2012
WM weckt Wunsch nach Olympia, in Garmisch-Partenkirchner Tagbatt 8.3.2011
X-Games in München, in sueddeutsche.de 1.5.2012