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Sotschi: Formel-1-Rennen in Putin-Russland

12.10.2014, aktualisiert 15.10.2014

Vergleiche auch im Kritischen Olympischen Lexikon: Motor-Sport

Das „Erbe“ der Olympischen Spiele Sotschi 2014
Christoph Geiler zieht in der Schweizer TagesWoche Bilanz: „Kaum war das Olympische Feuer erloschen, da konnten und wollten sich die Sportler, Funktionäre und vor allem auch die russischen Olympia-Verantwortlichen nicht mehr für weitere Wettkämpfe in Sotschi erwärmen. Schon im Jahr eins nach den Winterspielen bleiben die meisten olympischen Sportstätten verwaist. (…) Skifahrer, Biathleten, Skispringer, Snowboarder, Langläufer, Freestyler, Eisschnellläufer, sie alle machen mit ihren Weltcups einen weiten Bogen um die Olympiastadt. Und es deutet auch nichts darauf hin, dass Sotschi in naher Zukunft Aufnahme in die Weltcupkalender finden sollte“ (Geiler 11.10.2014; Hervorhebung WZ). Die Biathlon-Loipe: außer Betrieb, da das eigentliche russische Biathlon-Zentrum im sibirischen Khanty Mansiysk liegt. „Noch weniger Zukunft haben nur mehr die olympischen Sprungschanzen von RuSki Gorki. Leicht möglich, dass sich schon bald überhaupt kein Skispringer mehr über die sündteuren Bakken (250 Millionen Franken) wagt. Denn die Gegend rund um Esto Sadok, wo die Anlage aus dem Berg gesprengt wurde, ist ein schlechter Boden für Sprungschanzen.
Der gesamte Hang hat sich in den letzten Jahren schon um mehrere Zentimeter verschoben, weshalb Gian-Franco Kasper, wortgewaltiger Präsident des Internationalen Skiverbandes (FIS) bereits unkt. ‚Ich sage immer scherzhaft: Die Schanzen werden in zehn Jahren nicht mehr oben am Berg stehen, sondern unten am Meer’“ (Ebenda; Hervorhebung WZ).

Sotschi Formel-1: Die Kosten
Fünfzig Millionen Dollar soll Russland als Veranstalter des Rennens im Auftrag von Präsident Wladimir Putin für die Vergabe des Rennens 2014 nach Sotschi an Ecclestone bezahlt haben: Putin ließ es sich natürlich auch nicht nehmen, höchstpersönlich das Autorennen am 12.10.2014 zu besuchen und die Siegerehrung vorzunehmen, siehe unten. Die 50 Millionen werden insgesamt siebenmal fällig, denn bis mindestens 2020 soll jährlich ein Formel-1-Rennen hier stattfinden (Aumüller 11.10.2014). Macht summasumarum 350 Millionen Dollar – für Ecclestone.
Hermann Tilke, Ecclestones Hausarchitekt für Formel-1-Rennstrecken, schwärmte von der langgezogenen Kurve in Form eines Hufeisens – die spektakulärste Stelle der neuen Rennstrecke. „Die Piloten fahren mit rund 120 Stundenkilometern in die Kurve und kommen an deren Ende auf fast 300“ (Hamann 10.10.2014). Tilke: „Die Kurve wird voll durchbeschleunigt, das wird die Reifen richtig stressen. So etwas gibt es nirgendwo anders“ (Ebenda).
Der neue Kurs soll 260 Millionen Euro gekostet haben (Brümmer 9.10.2014). Bezahlen muss – wie bei den Olympischen Winterspielen Sotschi 2014 – der russische Staat bzw. die Region Krasnodar. Deren Vize-Gouverneur Alexander Saurin bemerkte dazu: „Es war unsere Hauptaufgabe, das olympische Erbe weiterzuentwickeln“ (Aumüller 11.10.2014). Johannes Aumüller bemerkt dazu in der SZ: „Ausgerechnet eine Motorsport-Veranstaltung soll ein Beispiel für nachhaltiges Wirtschaften sein“ (Ebenda). – „Deren Verantwortliche pflegen das olympische Erbe aber zugleich noch auf eine andere Weise. So etwa die Erinnerung daran, wie neben manchem Putin-Gefolgsmann auch enge Familienmitglieder von Regionsgouverneur Alexander Tkatschow von den gewaltigen staatlichen Investitionen in Sotschi profitierten. Sein Schwiegersohn war für den Bau einer Vergnügungsstätte namens ‚Sotschi Park‘ zuständig – und soll nach Recherchen einer Nichtregierungsorganisation dafür Kredite mit sehr niedrigen Zinsen von staatlichen Banken erhalten haben. Sie taxiert den Profit der Familie auf zirka 250 Millionen Dollar“ (Aumüller 11.10.2014).

Widerstand
Besonders beschämend in diesem Zusammenhang: Der Umweltschützer und Kritiker von Sotschi 2014, Jewgeni Witischko von der „Ökologischen Wacht Nordkaukasus“, wurde vor den Olympischen Winterspielen ins Gefängnis geworfen, weil er angeblich einen Zaun um einen illegal von Gouverneur Tkatschow in Beschlag genommenen Strand beschädigt habe. „Das Marschland in der Imeretinskajabucht war einst Naturschutzgebiet. (…) Der Umweltschützer Jewgeni Witischko, der gegen den Bau der Olympiastätten in einzigartiger Ökosphäre protestiert hatte, war während der Olympischen Spiele unter dem Vorwand, er habe in der Öffentlichkeit geflucht, verhaftet worden und muss seither eine zuvor gegen Bewährung ausgesetzte dreijährige Lagerhaft verbüßen. Witischko saß in einer Gefangenenkolonie in der Oblast Tambow ein, vor zwei Wochen wurde ein weiterer Einspruch mit der Begründung verworfen, er habe seine Nahrungsmittel nicht ordnungsgemäß gelagert und zu verbotenen Zeiten auf seinem Bett gesessen, schreibt ein Mitglied von Witischkos Organisation „Ökologische Wacht im Nordkaukasus“. Am Mittwoch twitterte EWNC, dass Witischko verlegt werde – in eine noch striktere Strafkolonie“ (Becker 9.10.2014).
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Rückblick aus Putin-Russland – Lupenreine Diktatur (9):
Rechtzeitig zum Beginn von Sotschi 2014 wurde der Geologe Jewgeni Witischko von der Umweltwacht Nordkaukasus verhaftet. “Im Jahr 2011 hatte er sich mit Aleksandr Tkatschow angelegt, dem mächtigen Gouverneur der Region Krasnodar, zu der auch Sotschi gehört. Tkatschow ist der größte Grundbesitzer und ein wichtiger Verbündeter des Kremls bei der Kontrolle über die Olympia-Milliarden. Weil Witischko mit seinen Anhängern dagegen protestierte, dass sich der Gouverneur ein schönes Stück Strand zu seiner Datscha einverleibte, wurde der Öko-Aktivist zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt. Im Dezember 2013 aber wandelte ein Gericht die Bewährungsstrafe in drei Jahre Lagerhaft um – Jewgeni Witischko hatte angeblich gegen die Bewährungsauflagen verstoßen” (Heimann, Doris, Mehr Fluch als Segen, in schwaebische.de 7.2.2014).
Ein russisches Gericht hat das Urteil gegen den Geologen nun bestätigt. “Nach Auffassung der Richter hatte Witischko Zerstörungen durch die Winterspiele in Sotschi angeprangert. Sie sahen es als erwiesen an, dass der Ökologe an einer Villa des Gouverneurs der Olympia-Region Krasnodar Protestplakate angebracht hat, weil das Gebäude ohne gesetzliche Grundlage errichtet worden sein soll. Er wurde deshalb wegen vorsätzlicher Beschädigung fremden Eigentums für schuldig gesprochen und verurteilt. Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch nannte den Richterspruch ‘politisch motiviert’. Die russischen Behörden würden Aktivisten im Umfeld von Olympia mit Druck ‘kaltstellen’ wollen, sagte die Sprecherin Julia Gorbunowa. Witischkos Anwalt Alexander Popkow meinte: ‘Jewgeni soll gezielt isoliert werden’” (Kritiker zu Lagerhaft verurteilt, in tagesschau.de 12.2.2014).
Witischkos Ökowacht-Mitstreiter Suren Gasarjan, mit dem er gegen Gouverneur Alexander Tkatschow protestierte, musste nach Estland fliehen. Witischko hat auch persönliche Konsequenzen gezogen: “Leute, die ihn gut kennen, berichten, dass er sich sogar scheiden ließ, damit die Frau und die Kinder nicht bedroht werden” (Aumüller, Johannes, Olympischer Gefangener, in SZ 13.2.2014). Witischko: “Das, was in unserem Land, in Sotschi, passiert, darf nicht sein, aber es passiert. Wir dürfen die Wahrheit darüber, wie sich diese Region nach Olympia weiterentwickeln wird, nicht sagen” (Ebenda). Die Umweltwacht Nordkaukasus stellte Mitte Februar 2014 einen 81-seitigen Report vor, in dem die Umweltschäden dokumentiert wurden (Aumüller, Johannes, Erst einmal nachfragen, in SZ 14.2.2014).
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Globaler Formel-1-Zirkus
Der Formel-1-Kalender 2014:  16. März: Melbourne/Australien; 30. März: Sepang/Malaysia; 6. April: Manama/Bahrain; 20. April: Shanghai/China; 11. Mai: Barcelona/Spanien; 25. Mai: Monte Carlo/Monaco; 8. Juni: Montréal/Kanada; 22. Juni: Spielberg/Österreich; 6. Juli: Silverstone/Großbritannien; 20. Juli Hockenheimring/Deutschland; 27. Juli: Budapest/Ungarn; 24. August: Spa/Belgien; 7. September: Monza/Italien; 21. September: Singapur; 5.10. Suzuka/Japan; 12. Oktober: Sotschi/Russland; 2.11. Austin/Texas; 9.11. Sao Paulo/Brasilien; 23. November: Abu Dhabi.
Das bedeutet den Transport der Formel 1 mit sechs Jumbojets nach: Australien-Malaysia-Bahrain-China-Spanien-Monaco-Kanada-Österreich-England-Deutschland-Ungarn-Belgien-Italien-Singapur-Japan-Russland-USA-Brasilien-Abu Dhabi.
Und das in Zeiten der globalen Klimaerwärmung: globaler Transport des Formel-1-Zirkus in sechs Jumbo-Jets (siehe unten), mit hohem Sprit- und Ressourcenverbrauch im Kreis rasen… Es ist wirklich traurig, dass es gegen Ecclestones Formel-1-Spektakel, die perverseste Entwicklung des „Sports“ nicht mehr globalen Widerstand gibt.

Kritik am Formel-1-Rennen in Sotschi
„Auf einmal scheint vieles vergessen: Die Annektierung der Krim durch Putin, prorussische Rebellen im Osten der Ukraine, die der Präsident mit Waffen unterstützte, der Abschuss eines Verkehrsflugzeuges der Malaysian Airlines, woraufhin 298 Menschen ihr Leben ließen“ (Wittershagen 8.10.2014).
„An eine Absage aufgrund der Ukraine-Krise wurde in Formel-1-Kreisen nie gedacht… (Brümmer 9.10.2014).
Der Grünen-Politiker Özcan Mutlu kritisierte im Vorfeld die Formel 1: „Die Formel 1 hätte ein deutliches Signal setzen können, wenn sie nächste Woche anderswo gefahren wäre. Die Winterspiele in Sotschi haben doch deutlich gezeigt, wie sehr Putin solche Events zur Eigen-PR missbraucht. Seitdem müssten eigentlich alle Verbände wissen, dass Russland derzeit als Gastgeber für große Sportereignisse absolut ungeeignet ist. (…) Es liegt an Sendern wie RTL und Sky, die Hintergründe dieses Rennens für ihre Zuschauer zu entlarven: PR für Putin“ (Pausch 8.10.2014).
Putin muss den Motorsport nicht missbrauchen: Der Motorsport mit Ecclestones Formel 1 ist der Missbrauch. Ecclestones Formel 1 gastiert inzwischen bevorzugt in Diktaturen wie Russland, Bahrain, Abu Dhabi, China, Aserbaidschan…
Die Automobilvereinigung FIA steht zu Sotschi: „Lediglich Ari Vatanen, der ehemalige Rallyefahrer und ehemalige FIA-Präsidentschaftskandidat, blieb bei seiner Boykottdrohung“ (Brümmer 9.10.2014).
À propos Aserbaidschan: In der Hauptstadt Baku gastiert der Formel-1-Zirkus im Jahr 2016 auf einem brandneuen Kurs. Architekt: natürlich Hermann Tilke. Der Sportminister Aserbaidschans dazu: „Die Jugendlichen in der Stadt werden so beeindruckt sein von der Formel 1 vor ihrer Haustüre, dass sie von nun an vom Weltmeistertitel träumen“ (Ebenda).
Und die Diktatur vergessen, in der sie leben müssen: Das ist ja der Sinn.

Putin-Russland feiert sich
Natürlich benutzte Putin-Regime das Formel-1-Spektakel zur Selbstdarstellung – dafür wurden ja 260 Millionen Euro in Baukosten und 350 Millionen Euro von 2014 bis 2020 in „Antrittsgebühren“ investiert. „Vize-Premier Dmitri Kosak drückte den Startknopf. Gut eineinhalb Stunden beendete ein anderer Politiker die Veranstaltung: Präsident Wladimir Putin kürte Sieger Lewis Hamilton, nachdem er von Formel-1-Vermarkter Bernie Ecclestone bereits in den Raum geführt worden war, in dem die schnellsten Drei vor der Siegerehrung ansonsten unter sich bleiben dürfen. (…) Schöne Bilder zu produzieren: Darum war es den Veranstaltern bei der umstrittenen Show gegangen. Putin bekam sie. Die Schlussphase des Großen Preises hatte er auf der Ehrentribüne neben Ecclestone und dem König von Bahrain verfolgt“ (Hofmann 13.10.2014). – Die Formel 1 tritt „als nächste große Attraktion auf Putins Bühne auf. Vermarkter Bernie Ecclestone verweist auf bindende Verträge, der Automobilweltverband will nicht zuständig sein, die Teams schweigen…“ (Hofmann 11.10.2014).
Vergleiche dazu: Motorsport in der Bahrain-Diktatur
Fazit von Christoph Becker in der FAZ: „Am Wochenende des Grand Prix von Russland wurde bekannt, dass die russischen Behörden die Menschenrechtsorganisation Memorial aus Moskau lahmlegen wollen. (…) Im November soll ein Prozess gegen Memorial in Moskau geführt werden. Zugleich wurden wie zu Olympia während des Formel-1-Auftritts kritische, selbstbewusste Bürger Sotschis von Geheimdienst und Polizei rundum überwacht. Weder zur Unterdrückung der Bürgerrechte in Russland noch zum Krieg in der Ukraine hat von den Teamchefs öffentlich einer ein Wort der Kritik gefunden. (…) Deshalb ist der Große Preis von Russland in Sotschi ein Skandal. Aber von Bernie Ecclestone und seiner Formel 1 war nichts anderes zu erwarten“ (Becker 13.10.2014). – Christoph Becker konstatierte: „Nach Sotschi hat das Interesse an Winterspielen weltweit abgenommen“ und sieht ein ähnliches Imageproblem für die Formel 1 (Küpper 12.10.2014).

Zitate der Motorsport-Fans und -Demagogen:
Jenson Button gab das Sprachrohr für seine Kollegen auf dem Pressepodium. Zu politischen Dingen in Russland, sagte der McLaren-Pilot, werde man sich nicht äußern, das sei, wenn überhaupt, Aufgabe der Teamchefs, Punkt. Sebastian Vettel, Fernando Alonso, Felipe Massa, Adrian Sutil und Daniil Kwjat nickten mehrfach und waren offensichtlich erleichtert, nichts zum Ukraine-Konflikt sagen zu müssen, wie es sich ein Kollege von der ‚New York Times‘ gewünscht hatte“ (Hamann 10.10.2014).
Ecclestones Sprechpuppen.
Formel-1-Chef Bernie Ecclestone zum Rennen in Sotschi in Putin-Russland: „Wir werden unseren Vertrag zu 100 Prozent einhalten. Ich sehe kein Problem, wir haben mit Politik nichts zu tun“ (Brümmer 9.10.2014). – „Es wird ein Rennen auf Weltklasse-Niveau“ (Wittershagen 8.10.2014).
Hermann Tilke, Bauingenieur und Rennstreckenbauer aus Aachen: „Ich freue mich tierisch drauf“ (Becker 9.10.2014).
Claire Williams, stellvertretende Chefin des Williams-Teams: „Wir haben immer gesagt, dass wir uns davon distanzieren wollen, Dinge politisch zu betrachten“ (Hamann 10.10.2014).
WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton: „Ich bin begeistert, die Infrastruktur ist hervorragend“ (Ebenda).
Der amtierende Weltmeister Sebastian Vettel: „Der Olympische Park und die Rennstrecke mittendrin, das ist einzigartig auf der Welt“ (Ebenda).
Monisha Kaltenborn, Teamchefin des Sauber-Rennstalls: „Wir betrachten es als Rennen wie jedes andere“ (Brümmer 9.10.2014).
Franz Tost, Teamchef von Toro Rosso: „Ich muss mich bei Putin und Bernie Ecclestone sehr bedanken. Russland ist ein Land für die Zukunft“ (Becker 13.10.2014).
Christian Horner, der Teamchef von Red Bull, Ende Juli 2014: „Wir konzentrieren uns nur auf Negatives, und es muss mal gesagt werden, dass das langweilig wird für uns, hier zu sitzen und diese Fragen beantworten zu müssen“ (Wittershagen 8.10.2014). – „Der Rennkalender kommt immer im Herbst heraus, dann hat jeder die Chance zu sagen, ob er mitmacht oder nicht. Das macht man entweder, weil man mit Leidenschaft dabei ist – oder so sein Geld verdient“ (Brümmer 9.10.2014).
Toto Wolff, Motorsportchef des derzeitigen Branchenprimus Mercedes, Anfang September: „Es ist immer gefährlich, die Nachrichten zu lesen und sich eine Meinung zu bilden, weil diese Meinung in Bezug auf das, was wirklich passiert, falsch sein kann“ (Wittershagen 8.10.2014).
Also Rennfahrer, Fans, Motorsportenthusiasten: bloß keine Zeitung lesen! Und vor allem keine kritischen Artikel von Journalisten! Sondern immer schön im Kreis herumfahren und in Ecclestones Milliardenzirkus Millionen kassieren.
Vielleicht sollte jemand auch Toto Wolff daran erinnern, dass er nicht für Lada arbeitet, sondern Motorsportchef von Mercedes ist, einem Autokonzern aus einem demokratischen Land.

Quellen:
Aumüller, Johannes, Rummelplatz Olympiapark, in SZ 11.10.2014
Becker, Christoph
– Die Formel 1 am Hof des Zaren, in faz.net 9.10.2014).
– Der Skandal von Sotschi, in faz.net 13.10.2014
Brümmer, Elmar
– Rennpiste am Eisstadion, in SZ 9.10.2014
– Im Osten viel Neues, in sueddeutsche.de 9.10.2014
– Rummelplatz Olympiapark, in SZ 11.10.2014
Geiler, Christoph, Sotschi – Aus den Augen, aus dem Sinn, in tageswoche.ch 11.10.2014
Hamann, Birger, Mit 300 Sachen durch Putins Olympiapark, in spiegelonline 10.10.2014
Hofmann, René
– Attraktion auf Putins Bühne, in SZ 11.0.2014
– Putin gratuliert, in SZ 13.10.2014
Küpper, Moritz, „Es droht ein Imageproblem“, in deutschlandfunk.de 12.10.2014
Pausch, Simon, „Der Sport lässt sich von Putin missbrauchen“, in welt.de 8.10.2014
Sotschi – aus den Augen, aus dem Sinn, in tageswoche.ch 11.10.2014
Vladimirow, Froll, Sotschi im Schatten der Krim, in nzz.ch 10.10.2014
Wittershagen, Michael, Putins Rennen, in faz.net 8.10.2014
Wolfer, Thomas, Der teure Irrsinn geht weiter, in neues-deutschland.de 11.10.2014