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Olympia: Oberammergau wird nicht verwurschtet

6.7.2010

Erfolg (bis auf weiteres) für die Bürgerinitiative in Oberammergau: Die Bewerbungsgesellschaft hat angekündigt, wegen „massivem Widerstand“ den Passionsort aus den Planungen für die Olympischen Spiele 2018 nehmen zu wollen.

Gut für Oberammergau – aber nicht alles gut: Denn nun soll das staatliche Gestüt Schwaiganger für die Biathlon und Langlaufwettbewerbe herhalten, im Loisachtal, dass 200 Meter tiefer liegt als Oberammergau. Ebenfalls temporäre Anlagen, ebenfalls mindestens 30 Millionen Euro. Leider ist es anscheinend der Bewerbungsgesellschaft immer noch nicht möglich, ihren Leitspruch der „Nachhaltigkeit“ in die Tat umzusetzen. Ruhpolding wird nicht in das Konzept aufgenommen, weil das beim IOC nicht gut ankäme. Die Vernunft beugt sich also weiterhin der Macht eines Sportmonopolisten!